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„Schüler schulen Senioren“ an der Grundschule Mingerode

Ran an den PC „Schüler schulen Senioren“ an der Grundschule Mingerode

„Das wichtigste ist, dass sich alle Beteiligten wohlfühlen“, sagt Antje Kopp, Schulleiterin der Grundschule Mingerode. Um die Stimmung der „Schülerlehrer“ und der Senioren von Beginn an positiv zu beeinflussen, gibt es vor Beginn des Kurses Saft und Kuchen.

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Schüler schulen Senioren: Freude am Computer und in der Gemeinschaft.

Quelle: Schauenberg

Mingerode.  Nach einer ausgiebigen Vorstellungsrunde, geht es in den Computerraum. „Unser Förderverein ist superaktiv“, schwärmt Kopp. Ohne die Hilfe des Fördervereins der Schule, des Kulturvereins Mingerode und der Ortsräte Mingerode und Westerode, gäbe es keinen Computerraum. „Dank der Unterstützung, können wir jetzt auch diesen Schnupperkurs anbieten“, sagt die Pädagogin.

Im Computerraum angekommen verteilen sich die Grüppchen an die freien PCs. Die sechs Senioren sitzen zunächst  schweigend vor dem Bildschirmen und werden kurzerhand von der Schülerhorde in Beschlag genommen. Es wird nicht lange diskutiert, jeder der PC-interessierten Mingeröder bekommt sofort kompetente Unterstützung von zwei bis drei Schülern.

Auf dem Programm stehen: E-Mails schreiben und empfangen, Benutzung von Suchmaschinen, Verfassen von Briefen, aber auch Grundlagen wie die Funktionen von Maus und Tastatur, das Öffnen von Ordnern, das Kopieren von Bildern und vieles mehr. Jeder der Senioren konnte sich ein Thema aussuchen, das er lernen wollte und bekam augenblicklich Rat von der motivierten Kinderschar.

„Ich will wissen wie ich was googeln kann“, sagt Irmtraud Werner, eine der wissbegierigen Mingeröder. Jetzt habe sie mit Celina und Neele zwei Profis neben sich, die ihr weiterhelfen werden. Gesagt, getan – schon schnappt sich Celina die Maus und zeigt ihr wie man die Suchmaschine im Internet findet und die ersten Schritte zum gewünschten Ziel zurücklegt. Direkter Lernerfolg ist garantiert.

„Wir gehen davon aus, dass wir sechs Kurseinheiten geben werden“, sagt Kopp. Das sei aber noch offen, da es auch auf das Interesse aller Beteiligten ankomme. Die strahlenden Gesichter, besonders die der Senioren verraten: „Wir kommen wieder.“

Von Kay Weseloh

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