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Schüler trauern nach Unfalltod

Gedenken Schüler trauern nach Unfalltod

Der tragische Unfalltod des jungen Rhumspringers, der am Montagabend am Bahnhof Klecken im Kreis Harburg von einem Zug erfasst wurde, hat am Eichsfeld-Gymnasium Trauer und Anteilnahme ausgelöst und den Schulalltag überschattet. Der 20-jährige Eichsfelder hatte im vergangenen Jahr sein Abitur in Duderstadt gemacht, bevor er seinen Zivildienst in Hamburg angetreten hat.

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Trauer im Gymnasium: Kerzen, Blumen und Briefe erinnern an ehemaligen Mitschüler.

Quelle: Tietzek

Als die Nachricht am Dienstag die Schule erreichte, flossen bei vielen ehemaligen Mitschülern Tränen. Die Schüler versammelten sich, um neben einem Bild des jungen Mannes mit Trauerflor Kerzen aufzustellen, Briefe und Blumen niederzulegen. Gestern fand dann am Eichsfeld-Gymnasium eine Gedenkfeier mit gemeinsamem Schweigen und Gebet für den ehemaligen Schüler statt. „Wir wollten eine Form finden, um Trauer, Sprachlosigkeit und Emotionen aufzufangen“, sagt Schulleiter Thomas Nebenführ, der das Gedicht „Ende ist Anfang“ von Gabriele Graef vortrug.

Oberstufenschüler Fabian Neupert erinnerte mit sehr persönlichen Worten an seinen Freund, der so jäh aus dem Leben gerissen wurde: „Du hast uns in manchen Augenblicken die Augen geöffnet und uns gezeigt, dass die Welt nicht so schlecht ist, wie wir denken.“ Auf dem Fußballplatz habe er seine Mitspieler mit seinem Siegeswillen angesteckt, ein Leben voller Vitalität ausgeschöpft, sagte Neupert: „Jetzt bist du weg und hast trotzdem so viel hier gelassen – Erinnerungen, Fragen und auch Erkenntnisse. Ich bete für dich und deine Familie und danke dir für so viele Stunden und dass ich dich als Freund bezeichnen durfte.“

ku

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