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Schülerbus gerät auf Autobahn 38 in Brand

Feuer im Motorraum Schülerbus gerät auf Autobahn 38 in Brand

Ein mit 47 Schülern besetzter Bus ist am Donnerstagmorgen auf der Autobahn 38 nahe der Anschlussstelle Bleicherode in Brand geraten. Ein technischer Defekt hatte das Feuer im Motorraum auf der Heckseite des Fahrzeuges ausgelöst, berichtete Christian Cohn, Pressesprecher der Autobahnpolizeiinspektion.

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Quelle: ef

Bleicherode. Die Schüler der elften Klasse eines Worbiser Gymnasiums befanden sich in Begleitung von vier Lehrern auf dem Weg nach Leipzig, wo sie die Buchmesse besuchen wollten, als das Feuer im Motorraum ausbrach. Der Fahrer stoppte das Fahrzeug, so dass die Schüler und Lehrer den Bus durch die Türen verlassen konnten. Beim Versuch, eine Scheibe einzuschlagen und auf diesem Weg ins Freie zu kommen, verletzte sich einer der Elftklässler an der Hand. Aus dem Fenster floh niemand. Auch kamen keine weiteren Personen zu Schaden.

Dem Busfahrer gelang es noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Andreas Kramer, Wehrführer der freiwilligen Feuerwehr Breitenworbis, glaubt, dass dadurch Schlimmeres vermieden werden konnte. Er und seine Kameraden hätten schließlich den Brandherd kontrolliert und zur Sicherung der Unfallstelle beigetragen, löschen mussten sie nicht mehr. Außerdem mussten die Rettungskräfte eine eine rund 200 Meter lange Ölspur abstreuen, die der Bus auf der Fahrbahn hinterlassen hatte.

Neben der Wehr aus Breitenworbis, die mit zwei Fahrzeugen und zwölf Kameraden im Einsatz war, rückten die Worbiser Retter mit ebensfalls zwei Fahrzeugen und neun Kräften aus. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr aus Leinefelde, die mit einem Großtanker für Wassernachschub sorgen sollte, wurde Angaben Kramers zufolge zurückgerufen.

Der rechte Fahrspur der Autobahn sowie der Standstreifen waren während der Bergungsarbeiten zwischen acht und etwa 10 Uhr gesperrt. Nach Angaben der Polizei entstand am Bus Schaden in Höhe von rund 10 000 Euro. Die Schüler wurden mit einem Ersatzfahrzeug weiter transportiert.

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©Richter