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Schützenfest mit Ökumene-Pokal

Schützengesellschaft Duderstadt Schützenfest mit Ökumene-Pokal

Erstmals haben die Mitglieder der Schützengesellschaft Duderstadt ihre Jahreshauptversammlung im Max-Näder-Haus abgehalten. Ein Zeichen der Verbundenheit, wie Schützenhauptmann Hans-Georg Kracht sagte. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Planungen für das Schützenfest im Juli.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Duderstadt. . Die Versammlung im Haus der Familie Näder stattfinden zu lassen, das im vergangenen Jahr für Veranstaltungen geöffnet worden war, schließe den Kreis des Schützenjahres 2015, sagte Kracht. Das Schützenfest habe im Zeichen des 90. Geburtstags von Ernst-Wilhelm Werner gestanden - und im Max-Näder-Haus hatte der Ehrenhauptmann eine Ehrenscheibe erhalten.

Um Spenden gebeten

Eine Ausstellung in der Sparkasse, die Ehrung beim Ratsessen und die Feier im Hotel Zum Löwen seien besondere Augenblicke gewesen. Zudem habe Werner seine Verbundenheit mit der Schützengesellschaft ausgedrückt, indem er auf Geschenke verzichtete und stattdessen um Spenden bat - von denen der Verein wiederum Sportwaffen anschaffen konnte.

Während die Schützenfahrt die Teilnehmer 2015 nach Rostock und Schwerin geführt habe, sei für den September 2016 ein Besuch in Neustadt an der Weinstraße mit Abstechern nach Straßburg und Marburg vorgesehen, erfuhren die rund 100 Teilnehmer der Versammlung.

Kracht lobte die Beteiligung an den Schießwettbewerben und am Gedenken zum Volkstrauertag, wies allerdings darauf hin, dass die Beteiligung am Schützenfest höher sein könnte. Das Programm sehe in diesem Jahr wieder ein Schaustellerschießen am Donnerstag vor, am Freitag werde es den Kommers geben. Im vergangenen Jahr sei dieser „fantastisch“ gewesen, sagte Kracht, und rief dazu auf, Organisator André Fröhlich nach Kräften zu unterstützen.

Besonders erfreulich sei die Entwicklung beim Handwerkeressen, sagte Kracht. Nachdem im vergangenen Jahr das Zelt bereits gut gefüllt gewesen sei, lägen für dieses Jahr wieder eine Reihe von neuen Anmeldungen vor. Für das Ratsessen sei die Präsentation des bis dahin zu restaurierenden Schützenschrankes geplant.

Ausschießen für Sonnabend

Positive Reaktionen habe er auch auf die veränderte Anordnung der Fahrgeschäfte und Buden auf dem Schützenplatz bekommen, sagte Kracht. Er versprach, dass in diesem Jahr wieder „andere Gesichter“ zu sehen sein würden, das 714. Schützenfest aber grundsätzlich einen ähnlichen Rahmen haben werde wie 2015. Ein Akzent werde auf dem 30-jährigen Bestehen der Bogensportsparte liegen.

Ein Ökumene-Pokal solle die Wettbewerbe ergänzen, mit dem die Verbindung zwischen dem Verein und den Kirchen symbolisiert werde, sagte Kracht. Teilnehmen dürfe jeder Schütze - egal, welcher Konfession, fügte er hinzu. Das Ausschießen sei für den Sonnabend vorgesehen, um den Stellenwert zu demonstrieren. An diesem Tag ist auch das Ratsschießen vorgesehen.

Storck prüft die Kasse

Nils Storck ist zum Kassenprüfer für die Schützengesellschaft Duderstadt gewählt worden. Er wird das Amt für die nächsten zwei Jahre ausfüllen, nachdem Vorgänger Martin Becker turnusgemäß ausgeschieden war.

Für den Abschluss der Saison, das Abschießen, einigte sich die Versammlung auf die Einführung einer Auszeichnung für diejenigen Schützen, die keine Gelegenheit hätten, am Schützenfest teilzunehmen. Für das Schießen auf den Königsbecher solle diese Voraussetzung erhalten bleiben, um die Tradition zu pflegen. Mit einem neuen Preis sollen aber besonders die Jugendlichen Gelegenheit erhalten, einen Wettbewerb zu schießen.

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©Richter