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Schützenhaus zurück in städtischen Besitz

Abschluss der Vertragsverhandlungen steht unmittelbar bevor Schützenhaus zurück in städtischen Besitz

Offenbar steht das Schützenhaus vor dem Rückkauf durch die Stadt Duderstadt. Wie Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) am Montagabend im Rat der Stadt mitteilte, rechne er mit einem Vertragsabschluss in den kommenden „Tagen und Wochen“.

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Wie Bürgermeister Wolfgang Nolte (Bild) am Montagabend im Rat der Stadt mitteilte, rechne er mit einem Vertragsabschluss in den kommenden „Tagen und Wochen“.

Quelle: Lüder

Duderstadt. Sollten alle Vertragspartner Wort halten, werde es zu einem Rückkauf des derzeit leerstehendes Gebäudes durch die Stadt kommen, kündigte Nolte an. Er hatte damit auf eine Anfrage des Ratsherrn Gerardo Pizzano (CDU) nach dem Stand der Verhandlungen über die Zukunft des Schützenhauses geantwortet.

Der Rat der Stadt hatte zuvor bereits per Beschluss dem Rückkauf zugestimmt. „Wir haben die Willensbildung, dass die Stadt bereit ist, das Schützenhaus zu einem zu verantwortenden Preis zurückzukaufen“, erinnerte Nolte. Er verwies darauf, dass in die Verhandlungen immer auch die Schützengesellschaft Duderstadt involviert sei.

Offenbar ist es nun zu einer Einigung gekommen. Zu welchem Preis das Gebäude, das sich derzeit in privater Hand befindet, in den Besitz der Stadt zurückgehen soll, dazu äußerte sich Nolte nicht. Grundstücksangelegenheiten würden in nichtöffentlicher Sitzung beraten. Auch einen konkreten Zeitpunkt für den Vertragsabschluss nicht.

Im Zusammenhang mit den Haushaltsberatungen, die im Mittelpunkt der Ratssitzung standen, lobte Ratsherr Bernd Frölich (CDU), dass mit dem Gebäudekauf die Veränderung des Areals Talwiese nun in Gang gesetzt werden könne. Pascal Schwedhelm (Freie Wähler) machte allerdings darauf aufmerksam, dass damit ein Objekt gekauft werde, für das es einen hohen Investitionsbedarf gebe: „Ich höre schon durch die Gassen schallen: Steuerverschwendung.“

Seit 2005 befindet sich das Schützenhaus in privater Hand. Der aktuelle Besitzer hatte sich vorgenommen, die Traditionsgaststätte mit Saal so schnell wie möglich zu sanieren und neu zu eröffnen - und scheiterte unter anderem an Brandschutzauflagen, wie er sagte. Hinzu kamen gesundheitliche Probleme. Schließlich wurde die Baustelle stillgelegt. Erstmals wurden 2012 Überlegungen bekannt, die Verwaltung wolle einen Rückkauf anstreben.

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