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Schulmensen: Schulleiter favorisiern Bioküche Leinetal

Neuer Anlauf Schulmensen: Schulleiter favorisiern Bioküche Leinetal

Der Mensabetrieb an den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen in Duderstadt und Gieboldehausen wird auf neue Beine gestellt. Nach den Ferien wird voraussichtlich die Bioküche Leinetal als neuer Caterer die Mittagsverpflegung der Schüler übernehmen.

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Pädagogen beim Probeessen: Der Fisch in Dillrahm mundet den Schulleitern ebenso wie die Tomaten-Mozzarella-Tasche.

Quelle: Thiele

Duderstadt. Bei einem Probeessen in der Duderstädter Mensa haben  die Schulleiter von Eichsfeldgymnasium, Heinz-Sielmann-Realschule, Astrid-Lindgren-Schule, Pestalozzischule und KGS Gieboldehausen der Bioküche durch die Bank gute Noten erteilt. Das ist bei Frisch-Menü nicht der Fall gewesen. Der Teistunger Anbieter, der die Duderstädter Mensa bestückt, war der einzige Bewerber beim neuen Vergabeverfahren, das der Landkreis Göttingen als Schulträger aus rechtlichen Gründen starten musste. Weitere Vorschläge der Schulen seien schon wegen der Größenordnung des Auftrags nicht in Frage gekommen, sagt Schuldezernent Marcel Riethig: „Wir haben – auch wegen günstigerer Preise – ein Los für alle beteiligten Schulen gebildet und sind nach dem ergebnislosen Verfahren jetzt in der Direktvergabe mit frei verhandelbaren Konditionen.“ Weil neben Wirtschaftlichkeit auch der Geschmack zähle, habe es Probeessen mit Punktesystem gegeben.

 
Seit dem Bau der Mensa am Duderstädter Schulzentrum Auf der Klappe für 2,2 Millionen Euro vor acht Jahren haben die Auftragsvergabe für die Mahlzeiten und die mangelnde Akzeptanz bei Schülern immer wieder zu Diskussionen geführt. Nach Einführung des Online-Bestellsystems Mensa-Max, Preiserhöhung und Caterer-Wechsel schnallten die Schüler t den Gürtel noch enger, der Betrieb rechnete sich für Frisch-Menü aus Teistungen nur noch durch den Kioskverkauf.

 
Das Online-Bestellsystem behält der Kreis bei, löst aber das eigene Konto dafür auf. Künftig soll das Geld auf das Nutzerkonto des Lieferanten überwiesen werden. Die Entscheidung soll Ende Juli fallen. Nicht nur beim Probeessen, sondern mit – abzüglich eines Euros Kreiszuschuss – 2,90 Euro pro Menü hat die Bioküche Leinetal auch beim Preis die Nase vorn.

 
„Wir streben einen Vertrag für fünf Jahre an, erhoffen uns eine Steigerung der Essensausgaben und müssen nach der Kreisfusion auch in Osterode nachbessern“, sagt Riethig.

 

Täglich ein vegetarisches Gericht

Die „BioKüche Leinetal – Gesellschaft für gesundes Essen“ wurde 2007 als integrativer Betrieb gegründet und versorgt inzwischen rund 50 Schulen und Kindertagesstätten in der Stadt Göttingen und Umgebung mit täglich mehr als 1000 warmen Mahlzeiten. Gesellschafter des bio-zertifizierten Betriebes sind Ländliche Erwachsenenbildung, Arbeit und Leben, die Vereine Jugendhilfe und Kinderhaus Göttingen sowie die Naturkost Elkershausen GmbH. In Kooperation mit den Göttinger Werkstätten wird seit 2011 die modernisierte Großküche in der August-Spindler-Straße in Göttingen genutzt.

 
Auf dem Speiseplan stehen täglich zwei Menüs zur Wahl, eines davon vegetarisch, teilt der kaufmännische Leiter Holger Plöger mit. Ansonsten würden sich Fleisch und Fisch abwechseln, fast ausschließlich Rindfleisch und Geflügel verwendet: „Falls es doch einmal Schweinefleisch geben sollte, wird immer auch eine andere Fleischalternative angeboten.“

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©Richter