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Schulobstprogramm: Neun Schulen im Eichsfeld sind dabei

Grüne Pause Schulobstprogramm: Neun Schulen im Eichsfeld sind dabei

Die Schüler waren begeistert: Die ersten Lieferungen Bio-Obst sind an Schulen in Südniedersachsen ausgeteilt worden. Verantwortlich für 29 Schulen ist der Bio-Lieferservice Lotta Karotta, der im Eichsfeld bis Juli 2015 nun neun Grundschulen mit frischem Obst und Gemüse versorgt. Das Projekt ist der Europäischen Union und dem Land Niedersachsen unterstellt.

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Quelle: Archivbild (Symbolfoto)

Eichsfeld. Zum Einstieg gab es für die Grundschulkinder biologisch zertifizierte Äpfel und Möhren aus der Region, dazu Birnen und Bananen, letztere aus einem klimaneutralen Projekt in der Dominikanischen Republik. Neben einer gesünderen Ernährung sieht das Konzept vor, überwiegend regionales und saisonales Obst und Gemüse auszuteilen, um Schüler wieder in stärkeren Kontakt mit heimischen Nutzpflanzen zu bringen.

Uwe Haase, Schulleiter der Grundschule Gieboldehausen, freut sich: „Die erste Lieferung wurde sehr positiv aufgenommen, die Kinder waren begeistert.“ Auch nach der großen Pause sei er immer wieder gefragt worden, ob noch Obst da sei.

„Das war eine reichhaltige Sache“

Haase spricht noch ein ernstes Thema an: „Es gibt Kinder, die einfach kein ausreichendes Frühstück dabei haben“, sagt der Rektor. Diese könnten mit dem Schulobst-Programm unterstützt werden.

Auch Manfred Görth, Schulleiter der Janusz-Korczak-Grundschule, lobt das Programm: „Das war eine reichhaltige Sache“, beschreibt er die erste Lieferung. „Die Kinder haben zugegriffen und jeder hat etwas gefunden, das er mag.“

Mit dem niedersächsischen Programm soll der Obst- und Gemüseverzehr bei Kindern erhöht und gesundheitsbewusstes Verhalten möglichst früh gefördert werden. Die rot-grüne Landesregierung hatte 2013 beschlossen, dass auch Niedersachsen erstmals am Schulobstprogramm teilnimmt. Die Abgabe von Obst und Gemüse wird zu 75 Prozent aus EU-Mitteln und zu 25 Prozent aus Landesmitteln übernommen.

von Jonas Rohde

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