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Schulstraße in Rüdershausen fehlt noch die Schlussdecke

Endausbau nach 26 Jahren Schulstraße in Rüdershausen fehlt noch die Schlussdecke

„Nach 26 Jahren steht der Endausbau der Schulstraße vor dem Abschluss“, freut sich Rüdershausens Bürgermeisterin Annegret Lange. Für das Aufbringen der Schlussdecke muss die Straße noch einmal gesperrt werden. „Wir werden die Anwohner rechtzeitig benachrichtigen“, verspricht Polier Holger Mausch.

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Polier Holger Mausch bespricht mit Bürgermeisterin Annegret Lange die letzten Arbeiten.

Quelle: Franke

Rüdershausen. „Die Arbeiten wurden 1989 mit der Erschließung des Baugebietes begonnen und sind dann lange liegengeblieben“, erklärt die Bürgermeisterin.

Doch der Zahn der Zeit nagte an der „besseren Baustraße“. „Wenn wir jetzt aktiv geworden wären, hätten wir spätestens in fünf Jahren alles wegreißen müssen“, sagt Lange und erhält Unterstützung vom Polier: „Wir mussten die Straße an einer Stelle bereits komplett erneuern.“

Mitte Juni hat das Team der ausführenden Firma Vollmer Bau die Arbeiten aufgenommen. Zwischendurch mussten sie aber für rund zwei Wochen pausieren. „Wir haben festgestellt, dass die Versorgungsleitungen eine Erneuerung benötigten“, berichtet Mausch. „Die mittlerweile 26 Jahre alten Muffen waren durch den Verschleiß marode geworden.

Deshalb machte es Sinn, diese Arbeiten gleich zu erledigen, ehe der Energieanbieter die Straße dann wieder aufreißen müsste.“ Ansonsten sei der Endausbau nach Plan verlaufen. Die Samtgemeinde habe zusätzlich einen Teil des Kanals erneuern lassen.

Die übrigen Planungen wurden in Absprache mit den Anwohnern getätigt. So hat die Straße nun nur die Mindestbreite von 4,50 Metern, um den Begegnungsverkehr zuzulassen. Auf die Anlieger kommen nun nicht unerhebliche Kosten zu. „Laut Gesetzgeber tragen diese 90 Prozent der Kosten“, erläutert die Bürgermeisterin.

Doch trotz der finanziellen Bürde haben die Bewohner sich mit den Arbeiten arrangiert. „Wir hatten ein gutes Miteinander“, betont das Team der ausführenden Firma Straßenbau Vollmer. „Das haben wir an anderer Stelle auch schon anders erlebt. Und die Anlieger hier mussten auch einige Beeinträchtigungen in Kauf nehmen.“

Eine weitere kommt am übernächsten Wochenende hinzu, wenn die Arbeiter die Schlussdecke aufbringen. „Wir werden die Straße dann wahrscheinlich für das gesamte Wochenende sperren“, erklärt Mausch. Die Maßnahme sei notwendig, damit der Belag in Ruhe aushärten könne, was durch die derzeit hohen Temperaturen unter Umständen etwas länger dauern werde. „Wenn wir die Straße nicht sperren, würden gleich Spurrillen in die frische Decke gefahren.“

Als Beispiel erinnert die Bürgermeisterin an einen früheren Straßenbau, als ein Trecker mit seinen großen Stollenreifen zu früh über die neue Decke fuhr. „Er wendete dann zwar das Gefährt, aber der Schaden war bereits geschehen.“

Von Rüdiger Franke

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