Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Schwamm und Kreide haben ausgedient

St.-Ursula-Schule Schwamm und Kreide haben ausgedient

Whiteboards gibt es inzwischen in vielen Schulen der Region. Die St.-Ursula-Schule ist aber laut Schulleiterin Daniela Breckerbohm die erste Schule der Region, die Tafel, Schwamm und Kreide komplett abgeschafft und in sämtlichen Klassenräumen durch interaktive Whiteboards ersetzt hat.

Voriger Artikel
„Tor der Bücher“ führt zu „Papier in Künstlerhand“
Nächster Artikel
Saisonstart auf der Mingeröder Boule-Bahn

Unterricht 2.0: Die St.-Ursula-Schule hat auf Whiteboards umgerüstet.

Quelle: Richter

Duderstadt. Auf dem Flatscreen im Foyer wechseln sich Nachrichten und Vertretungspläne ab, der Schul-Anreischke zeigt ein Goethe-Zitat: „Man muss immerfort erneuern, verjüngen, verändern, um nicht zu verstocken.“ Verändert hat sich an der Integrierten Gesamtschule in Trägerschaft des Bistums Hildesheim in den vergangenen drei Jahren viel.

130 000 Euro investiert

Turn- und Gymnastikhalle wurden saniert, eine Mensa mit Küche und barrierefreie Sanitäranlagen geschaffen. Jetzt hat der Schulträger noch einmal rund 130 000 Euro investiert, um EDV-Leitungen zu legen und die Schule komplett auf Whiteboards mit beschreibbaren Bildschirmen umzustellen.

„Wir haben bei derzeit 18 Klassen alle Klassenräume mit Systemen von Promethean, dem Mercedes unter den Whiteboards, ausgestattet, ergänzend fahrbare Whiteboards für die Aula und die Fachräume angeschafft“, sagt Breckerbohm und zählt die Vorteile auf.

Dazu gehören Internetanschluss, Bearbeitungs- und Kommunikationsprogramme, die auch Terminplanung, Chat und Informationsaustausch zwischen Schule und Zuhause ermöglichen, sowie die Möglichkeit, mit allen Medien, Grafiken, Mindmaps, Zeichungen und Arbeitsblättern arbeiten zu können.

W-Lan in Planung

Das Eichsfelder Tageblatt ist ebenso auf den Boards verankert wie das Unterrichtsportal des Kultusministeriums. Tafelbilder werden in Gruppenordner eingestellt, ein „Time for Kids“-Filter sperrt nicht jugendfreie Seiten, jeder Schüler hat eine eigene E-Mail-Adresse, in Planung ist W-Lan für die Schüler über Freifunk.

„Endlich komme ich ohne Kreideflecken auf der Kleidung nach Hause“, nennt Breckerbohm einen Nebeneffekt der Umstellung auf Whiteboards: „Der Verzicht auf Kreide trägt zur Staubminderung bei, und auch der Papierverbrauch an der Schule wird reduziert.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt

©Richter