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Schwarze Zahlen für St. Martini Duderstadt

Fritz Güntzler informiert sich Schwarze Zahlen für St. Martini Duderstadt

Das Duderstädter Krankenhaus St. Martini hat die Trendwende geschafft. Nach Jahren mit roten Zahlen gebe es bereits für 2014 ein Betriebsergebnis mit schwarzen Zahlen, sagte  Geschäftsführer Markus Kohlstedde während eines Besuches des CDU-Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler.

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Informationsaustausch mit Güntzler (M.) in St. Martini.

Quelle: Richter

Duderstadt. Die Klinik im Vinzenz-Verbund mit fünf Krankenhäusern setzt auf Synergieeffekte unter anderem beim Einkauf, auf erweiterte Angebote und eine eigene Küche. „Es geht natürlich auch um Kostensenkung, aber das eigentliche Ziel ist Umsatzsteigerung“, sagte Kohlstedde. Er verwies auf neu eingerichtete Angebote wie die geriatrische Abteilung und die Gefäßchirurgie sowie die Abendvisite mit bis zu 120 Besuchern bei Vorträgen.

Die Kooperation mit der Göttinger Uni-Klinik werde vertieft.  Das Krankenhaus wird laut Kohlstedde zum Ende des Jahres eine ambulante Radiologie bekommen, noch offen ist der Partner. Der Geschäftsführer beklagte die generelle Unterfinanzierung der Krankenhäuser in Niedersachsen. Der Bedarf liege bei 1,5 Milliarden Euro, das Land bewillige 120 Millionen Euro im Jahr.

Es dauere Jahre bis Geld für Investitionen flössen. Kleinere Sanierungen würden aus Eigenmitteln finanziert. Wenn die Vision des Ottobock-Chefs Hans Georg Näder von einer Fachklinik für Orthopädie und Traumatologie Wirklichkeit werde, müsse sich über Standortsicherung keine Gedanken mehr gemacht werden, so Kohlstedde.

Güntzler informierte sich auch über das angliederte Altenpflegeheim mit 67 Pflegeplätzen und die Krankenpflegeschule mit 60 Ausbildungsplätzen. Er versprach, bei Bedarf den Gesundheitsexperten der Fraktion, seinen Northeimer Kollegen Roy Kühne, zu informieren.

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