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Schwimmbecken in Farben der Stadt Duderstadt

Jugendliche organisieren „Sun & Fun“ Schwimmbecken in Farben der Stadt Duderstadt

Während der Jungendzukunftskonferenz im Frühjahr hatten Teilnehmer einen Wunsch geäußert: Ein Familientag mit Angeboten auch für Jugendliche im Freibad fehle ihnen in Duderstadt. Am Sonntag ist dieser Wunsch unter dem Motto „Sun & Fun“ wahr geworden. Rund 900 Besucher kamen ins Freibad.

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Quelle: ne

Duderstadt. Beim Luftmatratzenwettschwimmen im Nichtschwimmerbecken zeigten Tommy, Jason und Rachel, was es bedeutet, ordentlich Tempo zu machen. Sie machten das Rennen im ersten Wettbewerb. Anschließend ging es für die Teilnehmer unter Wasser: Wer schafft es, die längste Strecke beim Tauchen hinter sich zu bringen?

Rachel, Jamie und Sarah zeigten, wie es geht. Zu flotter Musik betätigten sich danach die Teilnehmer des Aqua-Fitness-Kurses sportlich im Becken. Auch auf der Liegewiese davor sorgt die Musik, aufgelegt von einem DJ, für Stimmung.
Gleich nebenan verkaufen die jugendlichen Organisatoren Lose bei der Tombola. „Wir sind in die Geschäfte gegangen und haben gefragt, ob jemand Gewinne spenden möchte“, erklärt Sina Schmiedekind vom Organisationsteam, das durch die Stadtentwicklungsinitiative Duderstadt 2020, Elvira Werner (Emmaus Jugendzentrum) und Anne-Kathrin Freckmann (Schulsozialarbeiterin der St.-Ursula-Schlule)  unterstützt wurde.

Sie und ihre Mitstreiter – Hannes Held, Ann-Kathrin Rosenthal und Antonia Klapprott – seien zufrieden mit dem, was sie in kurzer Zeit auf die Beine gestellt hatten. Mit Unterstützung weiterer Jugendlicher und möglichst etwas mehr Zeit könnten sie sich vorstellen, im kommenden Jahr eine Wiederholung zu organisieren. Das dürfte auch die Kinder und Erwachsenen freuen, die sich am Sonntag auf der Hüpfburg tummelten oder Gladiatorenwettkämpfe in einer aufblasbaren Arena austrugen.

Kalte Schauer liefen den Zuhörern bei einer Lesung von Michaela Schreier über den Rücken: Sie trug Auszüge aus ihren Büchern vor, unter anderem aus „Nimm Dich vor den Muurspöök in Acht“. Für Abkühlung von innen sorgten die Schüler der KGS in Gieboldehausen, die an ihrer Wim!Bar alkoholfreie Cocktails ausschenkten.

Eine besondere Aktion zog am Nachmittag die Kinder zum Nichtschwimmerbecken. Mit Wasserfarben verwandelten die Organisatoren das Wasser im Becken in eine flüssige Stadtfahne, Aufgabe der Kinder war es dann, Blau und Gelb strampelnd, hüpfend und klatschend in Grün zu verwandeln.

Baboblues macht das Rennen

Sieben Mannschaften sind am Sonnabend im Duderstädter Freibad gegeneinander angetreten. Ihr Sportplatz: das Nichtschwimmerbecken. Ihre Disziplin: Wasservolleyball.

Eine Einlaufhymne – ähnlich der Musik, die Boxer auf dem Weg zum Ring begleitet – erklang für jede Mannschaft, die Schwimmmeister Uwe Tuma in ihrer Arena, einem aufblasbaren Spielfeld mitten im Nichtschwimmerbecken – begrüßte. Auf einem Stehtisch standen, in der Sonne funkelnd, die Pokale, um die es an diesem Tag bei besten Schwimmtemperaturen ging. „Kopf oder Zahl?“, fragte der Schwimmmeister und loste aus, wem der erste Ball gehörte, und dann ging es los: „Angabe!“, forderte er die Mannschaften auf.

Ähnlich dem Volleyball an Land ging es darum, den Ball auf der eigenen Seite im Spiel zu halten. „Drei bis fünf Ballkontakte sind erlaubt“, erklärte Markus Kuhlmann. Der Geschäftsführer hatte das Turnier, wie auch die übrigen Veranstaltungen im diesjährigen Freibadsommer, für die Eichsfelder Blockheizkraftwerk- und Bäder-Gesellschaft organisiert.

Dabei sollte am Sonnabend zwas Sport getrieben und ein Wettkampf ausgetragen werden, aber ganz offensichtlich stand der Spaß im Mittelpunkt. „Unser Team ist 199 Jahre alt“, feixte beispielsweise Edelgard Schöttler, die als Älteste für das „Freibadteam“ angetreten war – und im Wasser dennoch ein tolles Spiel ablieferte.

Vereine und die Feuerwehr hatten sich mit ihren Spielern angemeldet. Schließlich machte die Gruppe „Baboblues“ das Rennen. Den zweiten Platz erlangte „Das Viererduo“, das sich gegen „Die Kurzentschlossenen“ durchsetzte.
Im Anschluss an die Siegerehrung hatten Badegäste zum letzten Mal in dieser Sainson die Möglichkeit, bis Mitternacht zu schwimmen. Bei Musik von Rock bis Charthits, die ein DJ beisteuerte, klang der Abend im Freibad beim Vollmondschwimmen aus.

©Eckermann

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©Richter