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Screeningday im Duderstädter Krankenhaus St. Martini findet große Resonanz

Untersuchung per Ultraschall Screeningday im Duderstädter Krankenhaus St. Martini findet große Resonanz

Reges Interesse hat am Sonnabend der „Screeningday“ im Krankenhaus St. Martini gefunden. Mit Hilfe von Ultraschalluntersuchungen konnten Interessierte feststellen lassen, ob sie von einer krankhaften Erweiterung der Bauchschlagader, einem Aneurysma, betroffen sind.

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Dr. Ahmad Sadek beim Screening.

Quelle: Schauenberg

„Das Heimtückische ist, dass man gar keine Schmerzen oder Beschwerden hat“, erklärte Dr. Ahmad Sadek, Leiter der Sektion Gefäßchirurgie an St. Martini. Ein Aneurysma tritt besonders ab dem 60. Lebensjahr auf, so der Mediziner. Platze es, drohe der Patient innerlich zu verbluten. Zu einer solchen Erweiterung könne es in allen Körperregionen kommen, betreffe aber am häufigsten die Bauchschlagader. An zweiter Stelle folge die Knieschlagader.

„Männer sind siebenmal häufiger als Frauen betroffen“, erklärt Sadek. Trete ein Aneurysma bei Frauen auf, sei es allerdings deutlich gefährlicher, die Wahrscheinlichkeit des Platzen höher. „Deshalb operieren wir bei Frauen eher als bei Männern“, so Sadek. Hauptrisikofaktoren sind nach seinen Worten Rauchen und Bluthochdruck. Vorbeugend empfiehlt er, nicht zu fettreich zu essen und Sport zu treiben.

Zum Screeningday kamen Patienten aus einem Umfeld vom Harz bis nach Thüringen. Bereits beim ersten Patienten ergab die Untersuchung ein Aneurysma. Positiver war das Ergebnis bei Christel Siebert. „Ich bin froh, dass ich es nicht habe“, sagte die Brehmerin, die das Screening „interessant“ fand.

Von Axel Artmann

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