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Sechs junge Birken in Duderstadt gepflanzt

Arbeitsgemeinschaft Deutsche Alleenstraße tagt Sechs junge Birken in Duderstadt gepflanzt

Sechs junge Birken sollen künftig an die Jahrestagung 2016 der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Alleenstraße in Duderstadt erinnern. Dazu sind deren Mitglieder am Montag nach Duderstadt gekommen – ihrem künftigen Vereinssitz, wie Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) vorschlug.

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In Duderstadt werden junge Birken gepflanzt.

Quelle: Richter

Duderstadt. „Mitten in Deutschland“ wäre damit die Geschäftstelle der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Allenstraße gelegen, argumentierte Nolte dafür, über eine Verlegung von Bonn nach Duderstadt nachzudenken. „Wir bieten die landschaftlichen Rahmenbedingungen, arbeiten mit Herz und Verstand und haben auch noch Räumlichkeiten“ warb Nolte.

Kirschen, Pappeln und Birken

Zumal es sich bei der Region um eine besonders baumfreundliche handele: „Wir legen nicht nur Wert darauf, Straßenbegleitgrün zu pflanzen, sondern auch Alleen zu pflegen“, erklärte der Bürgermeister.

Er hatte die Teilnehmer vorbei an einer Kirschenallee über eine Pappelallee zu Franz-von-Assisi-Kapelle geführt – und damit zur Birkenallee. Dort hatte der Duderstädter Bauhof bereits die Pflanzung dreier Birken im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Alleenstraße und dreier weiterer für den ADAC veranlasst.

Nolte erinnerte daran, dass nach einem Orkan im Juni 1997 dieser Bereich im wahrsten Sinne leergefegt gewesen sei. Wie Christoph Neumann, Pressesprecher der Heinz-Sielmann-Stiftung berichtete, auch für Inge Sielmann ein einschneidendes Erlebnis, von dem sie heute noch berichte.

Optische Verbindung

In unmittelbarere Nähe zur letzten Ruhestätte ihres Mannes ist eine der Birken gepflanzt. Damit sei die Verbindungslinie zwischen der Stadt Duderstadt, der Heinz-Sielmann-Stiftung, der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Alleenstraße, dem ADAC und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald auch optisch hergestellt, sagte Nolte.

Christoph Rullmann, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Alleenstraße, betonte, die Woche in Duderstadt werde „im Zeichen des Baumes und der Alleen“ stehen. So solle unter anderem darüber diskutiert werden, wie Kommunen der touristische Nutzen von Alleen besser nahegelegt werden könne.

Info

Die Deutsche Alleenstraße, die längste Ferienstraße Deutschlands, zieht sich auf beinahe 3000 Kilometern quer durch die Republik. Dabei liegt Duderstadt im Abschnitt 3, der in Dessau beginnt und quer durch den Harz führt. Im kommenden Jahr besteht die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Alleenstraße 25 Jahre. Seit 20 Jahren gibt es die Deutsche Alleenstraße in Niedersachsen. Gegründet wurde die bundesweite Initiative vom ADAC, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und dem Deutschen Tourismusverband. „Mit diesem Projekt wird nachhaltig bewiesen, dass sich Naturschutz, Tourismus und Verkehrssicherheit nicht ausschließen“, sagt Christoph Rullmann, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft und Geschäftsführer der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

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©Richter