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Sechster Kartoffeltag im Raiffeisenmarkt Duderstadt

Vielfalt der „ollen Knolle“ Sechster Kartoffeltag im Raiffeisenmarkt Duderstadt

Dass Linda, Cilena oder Granola keineswegs olle Knollen sind, hat die große Resonanz beim sechsten Kartoffeltag im Raiffeisenmarkt bewiesen. Zu Puffern, Pommes oder Suppe verarbeitet fanden die Erdäpfel reißenden Absatz. Roh gab es sie gleich säckeweise zum Einkellern.

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Beliebtes Gericht für kalte Tage: Anja Freckmann hat frische Kartoffelpuffer im Angebot.

Quelle: Richter

Duderstadt. „Zurzeit sind die festkochenden etwas beliebter, aber viele Kunden wählen bewusst die mehligen Kartoffeln, die sich besser für Brei oder Puffer eignen“, erklärten Ernst-Heinrich Hampe und Michael Pfahlert von der VR-Bank als Ausrichter.

„Wir wollen die guten Waren aus der Region präsentieren“, sagte Marktleiterin Doreen Nolte und freute sich über den Besucheransturm. Neben Kartoffeln gab es auch Saft- und Schnapsverkostungen, Fleisch- und Wurstwaren aus dem Unter- und Obereichsfeld,  herbstliche Blumengestecke, Kürbisse und Dekoartikel.  

Auch die Duderstädter Landfrauen waren wie in jedem Jahr wieder beteiligt. „Etwa 30 Kuchen haben wir gebacken“, sagte die Vorsitzende Cornelia Dornieden, die mit den Vereinsmitgliedern frische Torten und Blechkuchen verkaufte – mit Früchten aus der Region belegt. „Die Erlöse kommen dem Landfrauenverein zugute. Wenn wir Überschüsse erwirtschaften, spenden wir auch für gemeinnützige Zwecke“, so Dornieden.

Am Stand der Firma Compo ließ sich Jörg Wittig vom Bodenfachmann Werner Neubert beraten. Wittig hatte Sorgen mit seinem Rasen: „Zuviel Moos“, beschrieb er das Problem.  Neubert empfahl einen Kali-Dünger, den Wittig nun ausprobieren will. „Es kommen viele Leute, um sich bei Bodenproblemen beraten zu lassen“, sagte Neubert.

„Hau den Lukas“

Besonders verbreitet sei zurzeit der Pilzbefall bei Buchsbäumen. „Die Sporen haben sich in den vergangenen Jahren aus dem Süden Deutschlands weiter nach Norden verbreitet. Dazu kommt ein für Pilze günstiger Witterungsverlauf“, erklärte der Fachmann. Dagegen gebe es aber Produkte, die den Pilz bekämpfen.

Da der Raiffeisenmarkt nach dem Abriss des alten Kornhauses von einer Baustelle umrahmt ist, war der Markt in diesem Jahr etwas kleiner ausgefallen, was aber das Interesse der Besucher nicht minderte. Für die Jüngsten wurden in der Halle einige Attraktionen geboten: Kinderschminken, Karussel und Bastelstände lockten Mädchen und Jungen.

Am „Hau den Lukas“  konnten kleine und große  Kraftprotze messen, ob  ihre Muskeln für den Champion-Titel beim Treffen der obersten Leiste reichten.

Dass Linda, Cilena oder Granola keineswegs olle Knollen sind, hat die große Resonanz beim sechsten Kartoffeltag im Raiffeisenmarkt bewiesen. © Richter

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Von Claudia Nachtwey

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