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Seemannsgarn von Blaubär, den Bärchen und Hein Blöd für Eichsfelder Kinder

Leinen los für den Käpt‘n Seemannsgarn von Blaubär, den Bärchen und Hein Blöd für Eichsfelder Kinder

„Wehe den Bärchen krümmt einer ein Härchen!“ – Käpt‘n Blaubär ist ganz außer sich, als er den Brief der Entführer an Karin, der Zimmerpflanze, entdeckt. Jemand hatte seine Enkel gekidnappt und fordert nun die Herausgabe des wohl größten Diamanten der Welt.

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Endlich wieder vereint: Käpt‘n Blaubär bekommt im Musical einen ganz schönen Schreck, als die Bärchen entführt scheinen.

Quelle: Eckermann

Duderstadt. Doch: Das „Auge des Tigers“ hat seit Jahrzehnten niemand gesehen. Und außerdem hat der Käpt‘n beinahe ebenso viel Angst, sich mit den Schurken Octo-Tussy, Taucher und dem Weißen Kai anzulegen, wie Hein Blöd.

Dennoch stellen sich der ungekrönte König des Seemannsgarns, der aus dem Fernsehen bekannt ist, und sein trotteliger Steuermann der Aufgabe – und das vor den Augen der Kinder, die zu der Aufführung des Kinder-Musicals „Käpt‘n Blaubär“ in die Eichsfeldhalle gekommen sind. Wie üblich hatte die Volksbank Mitte in der Vorweihnachtszeit eine Kindervorstellung organisiert. In diesem Jahr waren zwar nicht alle vergeben, aber nur wenige Plätze blieben frei.

Die Besucher die gekommen waren, erlebten eine musikalische Abenteuerreise auf hoher See: Zunächst sahen die Kinder und Erwachsenen einen Blaubären, wie sie ihn kennen: An Bord der „Elvira“ saß er kuschelnd mit seinen Enkeln zusammen und berichtete – höchst überzeug von der Wahrhaftigkeit seines Jägerlateins – davon, wie er Napoleon eine Leiter zukommen ließ, damit dieser die Birne Helene ohne Hilfe eindrehen konnte.

„Sei ein Schatz, gib mir einen Schmatz“

Die Enkel glaubten ihm – wie üblich – kein einziges Wort. Doch dann waren die Bärchen plötzlich verschwunden und der Brief tauchte auf. Also: Leinen los und rein ins Abenteuer. Käpt‘n Blaubär und Hein Blöd begegneten dabei einer größenwahnsinnigen Katze, die mithilfe eines verrückten Professors alle Hunde aus der Welt schaffen wollte, um die Haustierherrschaft an sich zu reißen.

Dann standen die Freunde Kussmonstern gegenüber, die, wie Tante Waltraud, forderten „Sei ein Schatz, gib mir einen Schmatz“. Und dann auch noch ein froschgrüner, böser Taucher und der Weiße Kai, der von sich behauptete, den Weißen Hai gedoubelt zu haben – gruselige Gestalten. Zu allem Überfluss starteten auch noch Piraten den Versuch, die „Elvira“ zu entern.

Käpt‘n Blaubär und Hein Blöd haben so einiges singend und spielend zu meistern, bis die drei kleinen Bärchen wieder auftauchen. Diese, so stellt sich am Ende des lebendigen und viel beklatschten Musicals heraus, steckten mit Karin unter einer Decke. Sie tischten ihrem Opa einmal ähnliches Seemannsgarn auf wie er es sonst tut und ließen ihn einem Diamanten hinterherjagen, der in Wirklichkeit aus Kandiszucker bestand.

Fotos vom Captain Blaubär-Musical in Duderstadt. © Eckermann

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