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Mehr als ein Stück Blech

Seit fünf Jahren gibt es DUD und HMÜ auf Kennzeichen Mehr als ein Stück Blech

7532 Fahrzeuge sind derzeit mit einem Duderstädter Ortskürzel auf dem Kennzeichen unterwegs. Möglich ist das seit fünf Jahren und die Bilanz der Duderstädter Stadtverwaltung zu den KFZ-Kennzeichen fällt positiv aus: Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) spricht von einer „großartigen Resonanz“.

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Kennzeichen-Wechsel vor fünf Jahren: Christian Osburg von der Freiwilligen Feuerwehr Duderstadt legt Hand an den Einsatzwagen an.

Quelle: Lüder

Duderstadt/Hann. Münden. Nach etwa 40 Jahren ohne eigenes Duderstädter Kennzeichen war es am 15. November 2012 soweit. Zum ersten Mal seit der Gebietsreform in den 1970er-Jahren rollten wieder Autos mit DUD-Kürzel durch das Untereichsfeld. Zuvor hatte die Verkehrsministerkonferenz beschlossen, dass Kennzeichen nicht mehr zwangsweise auf den aktuellen Verwaltungsbezirk verweisen müssen. Stattdessen wurden auch Ortskürzel mit Verweis auf Altkreise erlaubt. Der Landkreis Göttingen machte davon mit den Duderstädter und Hann. Mündenener Kennzeichen Gebrauch.

Angesichts des fünften DUD-Geburtstags ist bei Nolte die Freude groß: Derzeit sind dem Landkreis zufolge 7532 Kennzeichen mit dem Duderstädter Ortskürzel unterwegs – Tendenz steigend, wie Nolte betont. Allerdings haben Duderstädter Fahrzeughalter wie auch in Hann. Münden die Wahl zwischen dem lokalen Kürzel und dem „GÖ“, das überall im Landkreis Göttingen verfügbar ist. Dass sich im Durchschnitt etwa 100 Fahrzeughalter in Duderstadt monatlich für „DUD“-Kennzeichen entscheiden, wertet Nolte deshalb als „Ausdruck der Verbundenheit mit der Heimatregion“.

Zugleich ist die Fahrzeugflotte mit Duderstädter Kennzeichen ihm zufolge auch gut für das Image der Region. Weil so mehr Menschen auf den Altkreis aufmerksam werden, hofft Nolte auf positive Auswirkungen auch im touristischen und wirtschaftlichen Bereich – eine Einschätzung, die die Stadtverwaltung in Hann. Münden teilt: „Ein interessantes Marketinginstrument“ nennt Sprecherin Julia Bytom die HMÜ-Kennzeichen, von denen nach Landkreis-Angaben derzeit etwa 9400 vergeben sind.

Ungleich mehr Fahrzeuge im Landkreis Göttingen haben allerdings das Kennzeichen des Alkreises Osterode (OHA): Nach Angaben des Landkreises sind es momentan etwa 69 000. Allerdings gibt es das Göttinger Kürzel dort auch erst seit der Kreisfusion im vergangenen Jahr. Und während Mitarbeitern der dortigen Zulassungsstellung zufolge ältere Autofahrer weiterhin mit „OHA“ auf dem Kennzeichen unterwegs sein wollen, bevorzugen jüngere ein „GÖ“.

Von Christoph Höland

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