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Selbstgemachtes beim Weihnachtsmarkt auf Gut Herbigshagen

Hölzerne Hirsche und Häkelborten Selbstgemachtes beim Weihnachtsmarkt auf Gut Herbigshagen

Dass sich Naturmaterialien und Festliches nicht ausschließen, dafür hat der Weihnachtsmarkt auf Gut Herbigshagen am Sonntag jede Menge Beweise geliefert.

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Quelle: Richter

Duderstadt. Mit modernen und traditionellen Deko-Ideen, Selbstgemachtem zum Verschenken und Leckereien aus der Hofküche haben am Sonntag Aussteller bei der Heinz-Sielmann-Stiftung die Besucher auf die Weihnachtszeit eingestimmt.

„Das ist wohl die einzige Trophäe, die Heinz Sielmann akzeptiert hätte“, sagt Manfred Seiffert lachend. Er vertritt seine Frau Hiltrud am Stand mit handgewerkelten Holzdekoraktionen und zeigt einen kreativen Schlüsselanhänger: Wie eine Trophäe auf einem Holzbrett aufgenagelt, präsentiert ein hölzerner Hirsch sein kapitales Geweih – aus Ästen.

„Marke Eigenbau“, sagt Seiffert. Ebenfalls handgemacht sind die Näharbeiten von Claudia Bürger. Sie und Hans-Dieter Körner bieten Pulswärmer und Schals mit Kunstfellbesatz an – und Muffs. „Wie zu Großmutters Zeiten“, erklärt Körner. Als ob sie bereits einige Jahrzehnte hinter sich hätten, sollen auch die Dekorationsartikel aussehen, die Manfred Marquard verkauft. „Shabby Chic in hellen Tönen“ sei derzeit der Trend bei Kissen, Bilderrahmen und Christbaumschmuck. Und: Häkelborten.

Mit diesen dürften sich Bernhard und Jutta Meißner bestens auskennen, denn sie verkaufen, was sich aus Wolle und Nadel herstellen lässt. Dabei seien die Klassiker wie Stricksocken ebenso gefragt wie witzige Häkelfiguren. Die Stars aus Film und Fernsehen sind darunter: Hello Kitty, der „Maulwurfn“ und Papa Schlumpf, geformt aus Maschen und Füllwatte, reihen sich an ihrem Stand aneinander.

Selbstgemachtes in Rohfassung

Mit „Tiffany und Leder“ befindet sich gleich nebenan der nächste Familienbetrieb: Maria und Lutz Heinemann sind nach einer langjährigen Pause auch wieder auf einem Markt vertreten. Zuletzt hätten sie 1998 ihre Basteleien angeboten – doch nun, mit der Rente, sei dafür wieder Zeit.

Selbstgemachtes in Rohfassung fanden Kinder und Erwachsene im Untergeschoss des Naturerlebniszentrums vor: Neben Ständen mit Büchern, Marmeladen, Essigen und Ölen befand sich dort die Weidenwerkstatt, in der unter anderem Kränze gebunden werden konnten.

Bis in den Innenhof zwischen den Gebäuden der Sielmann-Stiftung zogen sich die Stände, an denen Besucher nach Handgenähtem und Seifen stöbern oder Crêpes naschen konnten.

Ein Gebäude allerdings blieb geschlossen, obwohl es zum Weihnachtsmarkt eröffnet werden sollte: die Remise. „Die Ausstellung ist noch nicht fertig“, entschuldigte sich Holger Belz von der Stiftung. Doch im März werde es so weit sein. Dann gebe es eine Einweihung mit Aktionen.

Selbstgemachtes beim Weihnachtsmarkt auf Gut Herbigshagen. © Richter

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