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Senioren besuchen Wallfahrtsgottesdienst in Germershausen

Abbau der Gleichgültigkeit Senioren besuchen Wallfahrtsgottesdienst in Germershausen

„Hallelujah“, erklingt es aus über 250 Kehlen. Die katholische Kirche Mariä Verkündung aus Germershausen ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Hinter der abschließenden Bankreihe sind sogar noch Klappstühle aufgestellt worden, um dem Besucheransturm Herr zu werden. Den feierlichen Gottesdienst der Senioren-Wallfahrt zelebrieren Pfarrer Michael Kreye und Pater Cherian Marottickathadathil.

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Im Gebet vertieft: Mehr als 250 Wallfahrer lauschen den Worten von Pfarrer Michael Kreye.

Quelle: Schauenberg

Germershausen. Der traditionelle Wallfahrtsgottesdienst erfreut sich derartiger Beliebtheit, dass sogar eine Gruppe aus Northeim Mariä Verkündung besuchte. Durch Gebete, Gesang und die Erzählung christlicher Geschichten, verbreitete sich in der Gemeinschaft schnell eine besinnliche Stimmung. Die Gitarrengruppe der Pfarrgemeinde bereicherte mit ihren wohlklingenden Stimmen und dem rhythmischen Spiel ihrer Instrumente den Gottesdienst.

„Papst Franziskus ist ein Vorreiter gegen die Gleichgültigkeit“, sagt Pfarrer Kreye um sogleich zu erklären, warum die Gleichgültigkeit eine der größten Herausforderungen für die Kirche darstellt. Wie modern und aufgeschlossen Kreye dabei vorgeht, zeigt sich durch seinen Verweis auf Google und Wikipedia. „Nach Wikipedia bezeichnet Gleichgültigkeit einen Wesenszug des Menschen, welcher Gegebenheiten und Ereignisse hinnimmt, ohne diese zu werten, sich dafür zu interessieren oder ein moralisches Urteil zu bilden“, berichtet er.  Franziskus inspiriere eine neue Betrachtung auf jene Gleichgültigkeit und lenke damit den Fokus auf Dinge die leicht übersehen werden, wie zum Beispiel das Elend von Flüchtlinge, was aktuell in den Medien zu verfolgen sei.

In regelmäßigen Abständen stimmen die Besucher gemeinsame Lieder und Gebete an. Die Gesänge werden dieses Mal jedoch von einem Tonträger und nicht von der kircheneigenen Orgel begleitet. Diese befinde sich in der Sanierungsphase und werde dank eingegangener Spenden in Kürze fertiggestellt.

Von Kay Weseloh

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