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Sicherer Stand und Notwehr-Tipps für Schüler

Selbstverteidigung Sicherer Stand und Notwehr-Tipps für Schüler

Zum dritten Mal hat es an der Grundschule Krebeck/Bodensee ein Präventionsprogramm für Dritt- und Viertklässler gegeben. Kampfkunst-Lehrer Rafet Yilmaz aus Göttingen hat den Kindern richtiges und selbstbewusstes Verhalten in möglichen Gefahrensituationen vermittelt.

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Quelle: OT

Sicherer Stand, Ohrfeigen richtig abwehren, wenn nötig, zutreten – Yilmaz lässt sich von den Schülern zeigen, was sie gelernt haben. Binnen sechs Wochen hatten sie bei ihm je eine Wochenstunde Training gehabt.
Ziel des Ganzen war es, mögliche Gefahrensituationen richtig einzuschätzen, mit ihnen richtig umzugehen, Gewalt zu vermeiden und, falls nötig, sich zu wehren.

Konzept beibehalten

„Das war jetzt das dritte Mal, dass es dieses Training bei uns gab, und es soll auch weiterhin beibehalten werden“, ist Schulleiterin Brigitte Strüber überaus zufrieden mit dem Programm. Es bedeute für die Kinder nicht nur mehr Sicherheit, sondern steigere auch deren Selbstwertgefühl.
„Das Erlernte umfasst vier Ebenen“, erklärt Yilmaz. Erstens Stand und Abstand, denn Sicherheitsabstand sei physisch wie psychisch wichtig und ein fester und sicherer Stand unerlässlich. Zweitens Ansprechen / Problem klären, denn viele Situationen ließen sich von vornherein klären. Drittens Hilfe suchen / Hilfe holen – Unterstützung holen, sei ganz und gar nicht feige, sondern fast immer angemessen. Viertens in der Not verteidigen. Die ersten drei Schritte seien präventiv, denn Gewalt zu vermeiden, sei das A und O. Nur wenn es nicht anders gehe, werde auf die Notwehr, also Schritt vier, zurückgegriffen.

Theorie und Praxis

So hatte im Laufe der Übungen die Theorie das gleiche Gewicht wie die Praxis. Aufmerksames Beobachten und Einschätzen von Situationen stand nämlich ebenso im Mittelpunkt, wie die Techniken, sich zu wehren. Aus Merkmalen und Verhalten des Gegenübers dessen Absichten ableiten zu können, übten die Schüler akribisch.
„In der dritten Klasse lernen die Schüler Grundsätzliches, in der vierten kann darauf aufgebaut werden“, schätzt Strüber die Vorteile des Trainings in den Klassen drei und vier. Auch Feedback der Schüler war gefragt: „Bitte schreibt einen Brief, was Euch gefallen hat und was nicht“, so Yilmaz.

Von Matthias Moneke

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