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Der Vorwurf der parteipolitischen Postenschacherei liegt nahe, wenn ein Abgeordneter an die Spitze eines kommunalen Unternehmens rückt. Und es ist wahrscheinlich, dass Gerold Wucherpfennig seine Vergangenheit als CDU-Minister in weiten Teilen des Aufsichtsrats wohl nicht zur Last gelegt wird.

Ausschlaggebend für seine Berufung war das jedoch nicht. Wichtiger war: Ein Eichsfelder übernimmt die Leitung des regionalen Versorgers.

Die lokale Verankerung des Spitzenpersonals ist in einer Zeit, in der über die strategische Ausrichtung der EWB verhandelt, um ihre Zukunft am Standort gerungen wird, ein wichtiger Faktor.

Es geht um Daseinsvorsorge, um Versorgungssicherheit, um bezahlbares Wasser, Strom, Heizung. Es geht um die Frage, ob Duderstadt langfristig Freibad und Hallenbad behalten soll. Und es geht darum, ob darüber in Düsseldorf, Essen, Berlin oder Duderstadt entschieden wird.

Die Personalie Wucherpfennig ist hier ein klares Signal. Die Daseinsvorsorge soll vor Ort verantwortet werden. Das ist ein gutes Signal, mehr aber noch nicht. Ob der Eichsfelder Wucherpfennig auch ein guter Geschäftsführer ist, seine Entscheidungen nicht nur lokal verankert, sondern auch fachlich fundiert sind, muss sich noch erweisen.

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©Richter