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„Solarstrom rechnet sich auch künftig“

Photovoltaik-Genossenschaft Duderstadt „Solarstrom rechnet sich auch künftig“

Schnellstmöglich soll in Duderstadt eine Photovoltaik-Genossenschaft gegründet werden. Doch wie wird sich Solarenergie bei sinkenden Vergütungssätzen nach dem Energieeinspeisungsgesetz entwickeln? Das fragen sich viele Interessierte.

Für Tobias Schenk vom Duderstädter Unternehmen „Erneuerbare Energien Koch & Schenk GmbH“ steht die Antwort außer Frage: „Solarstrom rechnet sich auch künftig.“ Niedrigere Vergütungssätze würden dadurch ausgeglichen, dass die Preise für die Solarmodule nach unten gingen, so Schenks Prognose.
Klimaschutz sei bei der Stromgewinnung auf Dachflächen der Stadt das oberste Ziel. „Es soll etwas für die Schöpfung getan werden“, betonte Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) in einer Informationsveranstaltung im Stadthaus.

Besonders Hausbesitzer, deren Dächer nicht die richtige Ausrichtung für die Installation von Solarmodulen auswiesen oder sich in der Innenstadt befänden, seien ebenso angesprochen, wie die Bürger, die über keine eigenen Immobilien verfügten. Ein Arbeitskreis von Fachleuten aus dem technischen und kaufmännischen Bereich ist dabei, an drei ausgewählten Objekten die Erstellungskosten samt der Ertragsprognosen zu berechnen. Von vornherein steht fest: Je mehr Anteilseigner sich zu einer Genossenschaft zusammenschließen, desto kapitalstärker die Gemeinschaft und desto größer die Chancen auf Erfolg.

Von netztechnischer Seite sehe er bei einer Bürger-Photovoltaikgenossenschaft keine Probleme, berichtete Bernward Schütte von der Eichsfelder Energie- und Wasserversorgungsgesellschaft. Wegen hoher Übertragungsverluste des erzeugten Stroms hielten Experten Großanlagen für rentabler, so der Messdienstleiter.

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Gründungsversammlung

Die Solargenossenschaft Duderstadt wird Wirklichkeit. Die Gründungsversammlung findet am Freitag, 29. Oktober, statt. „Wenn genügend Genossen kommen, können wir noch 2010 loslegen“, sagt Manfred Bause, Fachbereichsleiter Bauen der Stadt.

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