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Sommerfest der SPD Radolfshausen in der Seulinger Warte

Flüchtlingsthema steht obenan Sommerfest der SPD Radolfshausen in der Seulinger Warte

Flüchtlinge, Naturschutz und Kreisfusion sind Themen beim Sommerfest der SPD Radolfshausen auf der Seulinger Warte gewesen. Die Genossen treffen sich dort seit 25 Jahren – wegen des kalten Wetters am Sonntag ausnahmsweise indoor.

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Michael Schmülling, Michael Becker, Jutta Kühn, Wendelin Teichmann,  Gabriele Andretta, Bernhard Reuter, Arne Behre (v.l.).

Quelle: Mahnkopf

Seulingen. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann (MdB) musste absagen, da er in Berlin wegen der Flüchtlingsfrage gefordert war. Das Thema stand auch beim Sommerfest obenan, nicht nur auf den SPD-Plakaten „Deutschland heißt Willkommen.“ Landrat Bernhard Reuter sprach von einer gewaltigen Herausforderung, die Bund, Land, Kommunen und Bürger nur gemeinsam bewältigen könnten. Nach der Notbelegung von Schulgebäuden in Adelebsen und Rosdorf hatte er mit Bedenken empörter Bürger gerechnet, war dann aber positiv überrascht. Für das kommende Jahr rechnet er mit noch mehr Zuweisungsbescheiden an die Kommunen, die Unterbringung werde sich bis in die Dörfer fortsetzen. Die Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta sprach sich für den raschen Ausbau der Sprachförderung aus. Junge Flüchtlinge sollten Ausbildungen beginnen und unabhängig von ihrem Status abschließen können. Auf liberale Lösungen und die schnelle Anerkennung  syrischer Bürgerkriegsflüchtlinge hofft Ortsvereinsvorsitzender Michael Schmülling und kritisierte die „menschenverachtende Politik Ungarns“.

 
Für die Überarbeitung des Entwurfs für das Naturschutzgebiet Seeanger, Reetlake, Suhletal warb Reuter ebenso wie für die Kreisfusion mit Osterode. Der neue Kreis starte mit ausgeglichenem Etat, bis 2019 würden 53 Stellen eingespart.
Für 40 Jahre im Ortsverein geehrt wurden Jutta Kühn (Mackenrode) und Wendelin Teichmann (Landolfshausen), seit 25 Jahren dabei sind Edeltraud Wucherpfennig (Seulingen) und Marion Winkler (Seeburg). Die SPD Radolfshausen hat rund 130 Mitglieder, am stärksten vertreten ist die Generation 60+. Es gibt aber auch Jusos, das jüngste Mitglied ist 16 Jahre alt. ku

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