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Soziale Projekte neben Glitzerfassaden

Propst Galluschke plant 13-tägige Sonderreise nach Brasilien Soziale Projekte neben Glitzerfassaden

Mitte Februar hat Padre Bene in Mingerode seine Projekte für brasilianische Straßenkinder vorgestellt, die die Brasilienhilfe des Eichsfeldortes unterstützt. Propst Bernd Galluschke reist nun im Oktober 2016 mit Interessierten nach Brasilien.

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Propst Galluschke.

Quelle: Oliver Thiele

Duderstadt. Auch die verschiedenen Projekte des Padres selbst stehen auf dem Besuchsprogramm.

13 Tage Erfahrungen, Begegnungen und Erholung. Vom 4. bis zum 16. Oktober reist die Eichsfelder Gruppe in das südamerikanische Land voller Widersprüche: Glitzernde Hausfassaden und direkt dahinter liegende Elendsviertel, die „Favelas“. Krasse Gegensätze, die Padre Bene bei seinem Deutschlandbesuch eindrucksvoll schilderte.

Bereits am zweiten Reisetag beziehen die Eichsfelder ihre Unterkunft beim kirchlichen Sozialprojekt „Fazenda da Esperanza“. 2007 besuchte dieses auch Papst Benedikt XVI. auf seiner Brasilienreise. Auch den dritten Tag verbringen die Reisenden in dem Drogenhilfeprojekt mit Gesprächen und Begegnungen im Männerzentrum oder mit Mädchen im Frauenzentrum, Aids- und Kinderhaus.

So wie der Heilige Vater fahren die Eichsfelder im Anschluss zum Marienwallfahrtsort Aparecida und feiern dort die Messe mit. Die kommenden drei Tage verbringen die Besucher aus dem Untereichsfeld dann in Rio de Janeiro. Dort stehen nicht nur der Zuckerhut mit der berühmten 38 Meter hohen Christusfigur auf dem Programm, sondern auch der Besuch der Kathedrale Sao Sebastiano, der Zahnradbahn und der Blick auf die „schönste Stadt der Erde“ mit ihren zahlreichen Stränden.

Weiter fliegt die Gruppe nach Salvador da Bahia. Gemeinsam mit Pfarrer Hans Bönisch, der seit mehr als 20 Jahren dort lebt und das „Barroco na Bahia“ - ein deutsch-brasilianisches Jugendprojekt - betreibt, erkunden die Reisenden die historische Altstadt mit der Kathedrale. Bis 1763 galt Salvador als Hauptstadt Brasiliens, die versucht, afrikanische, indianische und portugiesisches Elemente zu verknüpfen. Am siebten Tag machen sich die Eichsfelder dann auf, um die Projekte von Padre Bene in Arapiraca zu besuchen.

Ein weiteres Sozialprojekt des Padres besucht die Gruppe am zehnten Tag in Recife. Häufig wird die Millionenstadt am Pazifik wegen ihrer zahlreichen Kanäle auch als Venedig des Südens bezeichnet. Bis zum zwölften Tag können sich die Reisenden dann dort an den Stränden bei durchschnittlichen 29 Grad Luft- und 26 Grad Wassertemperatur erholen. Am dreizehnten Tag ist der Rückflug nach Frankfurt vorgesehen. Interessierte können sich bei Propst Galluschke unter Telefon 0 55 27 / 84 74 21 weiter informieren und anmelden.gm

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