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Sozialministerin Cornelia Rundt bei Caritas-Fachtagung in Duderstadt

Wandel gestalten Sozialministerin Cornelia Rundt bei Caritas-Fachtagung in Duderstadt

Hier ist das Idyll zuhause. Ansonsten aber niemand mehr.“ Die Einladung zur Caritas-Fachtagung „Stadt – Land – Zukunft“ macht in wenigen Worten deutlich, welchem Problem sich der ländliche Raum stellen muss: Der demografische Wandel lässt eigentlich hübsche Ort veröden. „Hilf mit, den Wandel zu gestalten“, rufen die Veranstalter der Tagung am Dienstag, 3. März, im Duderstädter Rathaus auf.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Duderstadt. Zum Auftakt der bundesweiten Demografie-Initiative des Deutschen Caritasverbandes sollen dort Impulse gegeben werden. Im Zentrum stehe die Frage „Welche Konzepte sind nötig, um die Daseinsvorsorge der Menschen auf dem Land zu sichern?“, so Propst Bernd Galluschke, Vorsitzender des Caritasrates und dessen Stellvertreter Dechant Wigbert Schwarze.

„Den demografischen Wandel gestalten - Herausforderungen und Chancen für die Daseinsvorsorge im ländlichen Raum“, lautet das Thema, zu dem Cornelia Rundt, Landesministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (SPD) eingangs der Veranstaltung sprechen wird. Im Anschluss soll Matthias Krieg, Leiter der Fachstelle verbandliche Koordination des Caritasverbandes für die Diözese Paderborn die künftige Rolle der Caritas unter den veränderten Vorzeichen beleuchten. Zur Entwicklung eines Bürgernetzwerkes in einer ländlichen Region berichtet Thomas Becker, Vorstand des Caritasverbandes für den Kreis Soest.

Beispiele aus der Praxis sollen Regina Meyer, Galluschke und Guntram Czauderna beschreiben. Sie stellen die Projekte „Don Camillo und Peppone“ und „Mingerode 2030“ vor.
Im Anschluss an die Fachtagung soll es die Segnungsfeier für Ralf Regenhardt geben, der als neuer Vorstandssprecher eingeführt wird.

Hintergrund der Fachtagung seien Prognosen, die zeigten, dass der demografische Wandel den ländlichen Raum noch stärker treffen werden als viele Städte. „Südniedersachsen, das Eichsfeld, ist wie kaum eine andere Region von den Veränderungen betroffen“, heißt es in einer Ankündigung des Caritasverbandes für die Stadt und den Landkreis Göttingen.

Während der Fachtagung sollen sich Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Kirchen, Freien Wohlwahrtsverbänden sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus den ambulanten Diensten und Angeboten der Caritas austauschen können.

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