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Sparkasse Duderstadt stiftet Tröstebären

Flauschige Helfer Sparkasse Duderstadt stiftet Tröstebären

Kinder in Notsituationen brauchen Trost, Schutz und das Gefühl, nicht alleine zu sein. Jeweils 50 flauschige Trostspender-Teddys hat die Sparkasse Duderstadt deshalb am Freitag an Polizei, Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz übergeben.

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Teddys als Helfer für Einsatzkräfte Elmar Thieme, Otto Moneke, Karl-Robert Müller, Anna-Carolina und Viktoria, Claudia Moneke, Jana Brand.

Quelle: NR

Duderstadt. Das Duderstädter Institut beteiligt sich damit an einer Aktion der niedersächsischen Sparkassen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Teddy-Stiftung. 3000 Teddys für Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Polizei in Niedersachsen werden gestiftet.  Die Teddy-Stiftung gibt es seit 1998. Der Gedanke dazu entstand beim damaligen Leiter der Polizeidienststelle Wittmund, nachdem ihm ein Kuscheltier wertvolle Dienste nach einem Verbrechen gegenüber einem kleinen Kind geleistet hatte.   Bundesweit wurden nach Angaben der Stiftung mittlerweile 185 000 Tröstebären verteilt.

 

Auch die Sparkasse Duderstadt erwarb Teddys und verteilte sie nun an örtliche Institutionen.  Die Idee habe sich von Ostfriesland über das ganze Land verbreitet, sagte Elmar Thieme von der Duderstädter Sparkasse während der Übergabe am Freitag. „Wir machen da mit.“ Es gehe um Kinder in Not. Einsatzkräfte vor Ort hätten mit Kindern zu tun, die direkt oder indirekt beteiligt seien, und könnten so Trost spenden, sagte Thieme. So etwas könne wohl wirklich helfen.

 

Für Duderstadts Polizeichef Otto Moneke ist das eine „hervorragende Aktion“. „Wir haben seit Jahren sehr gute Erfahrungen damit gemacht.“ Moneke erinnerte an den jüngsten schweren Verkehrsunfall bei Breitenberg, bei dem auch ein dreijähriges Kind leicht verletzt worden sei. Dort hätte ein Teddybär gute Dienste leisten können. Bei der Duderstädter Polizei gibt es keine Tröstebären mehr. Geld stehe der Polizei für solche Zwecke nicht zur Verfügung, sagte Moneke. Auch das Deutsche Rote Kreuz kann die Teddybären als Helfer gebrauchen. Vor Jahren habe es einen großen Teddybären je Fahrzeug gegeben, der bei Einsätzen mitfahre, sagte die Geschäftsführerin des DRK-Kreisverbandes Duderstadt, Claudia Moneke. Mit ihnen könne ein Kind im ersten Moment getröstet werden. Sie seien aber nicht zum Verteilen gedacht.

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