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Abschied nach fünf Jahrzehnten

Sparkasse Duderstadt verabschiedet Direktor Abschied nach fünf Jahrzehnten

Sparkassendirektor Alfons Wüstefeld beendet am 30. Juni seine aktive Berufslaufbahn. Insgesamt verbrachte er 50 Jahre seines Lebens in den Eichsfelder Sparkassen auf niedersächsischer und Thüringer Seite.

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„Die Arbeit ist komplizierter geworden“, sagt der scheidende Duderstädter Sparkassendirektor Alfons Wüstefeld.

Quelle: Niklas Richter

Duderstadt. Wüstefelds berufliche Laufbahn begann am 1. April 1966 als Auszubildender der Sparkasse Duderstadt in Gieboldehausen, wo er im Anschluss blieb und später verschiedene Zweigstellen leitete. „Ich war in Wollbrandshausen, Krebeck, Seeburg, Rüdershausen, Rollshausen sowie an der Obertorstraße in Gieboldehausen“, erzählt er und ergänzt, dass aus dieser Zeit noch viele Freundschaften bestehen. Nach dem Besuch eines Fachlehrgangs leitete er dann die Abteilung Betriebsorganisation, die Bauorganisation und die IT-Organisation. Dabei war er unter anderem für den Bau der Gieboldehäuser Sparkasse am jetzigen Standort verantwortlich. „Mit Inbetriebnahme im Oktober 1989 wurde ich dorthin versetzt“, erinnert er sich. Doch dort blieb er nicht lange, denn die Sparkasse in Heiligenstadt suchte einen Vorstand. „Noch während des Vorstellungsgespräches unter Leitung des heute immer noch amtierenden Landrates Werner Henning bekam ich die Zusage.“ Den Dienst trat er am 1. April 1991 an, sodass er sein silbernes Amtsjubiläum noch in Duderstadt feiern konnte.

„Es waren lange Arbeitstage in Thüringen, doch wir konnten viel bewegen“, blickt er zufrieden auf die Zeit zurück, in der ebenfalls zahlreiche innige Freundschaften entstanden. Unter anderem engagierte er sich als ehrenamtlicher Geschäftsführer der Bergschule, im Aufsichtsrat des Raphaelsheims, beim Vorsitz im Förderkreis Hülfensberg sowie im Vorstand des HVE und des Grenzlandmuseums. „Ehrenamt macht viel Freude“, erzählt er, „weil man etwas bewegen kann“. Darüber hinaus sei es immer eine Bereicherung gewesen. Die Rückkehr nach Duderstadt erfolgte am 1. Juli 2001. Hier musste er die Finanzkrise 2008 bewältigen. „Die Krise ist uns nicht an die Substanz gegangen“, berichtet er. „Wir hatten in den vergangenen Jahren eine tolle Bilanz.“

Ein bisschen wehmütig blickt er zurück zu den Anfängen: „Damals war die Arbeit zwar viel personalintensiver, aber auch familiärer.“ Sie sei in den vergangenen 50 Jahren komplizierter geworden. „Der Wettbewerb ist auch viel intensiver.“ Darüber hinaus borde die Regulatorik über. Trotzdem habe ihm die Arbeit immer noch Freude bereitet.

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