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Spaß steht im Vordergrund

Programm der Tagesstätte St. Raphael in Duderstadt Spaß steht im Vordergrund

„Gemeinsam Segel setzen“ ist das Motto des Festes, mit dem am Sonntag, 12. Juni, das 45-jährige Bestehen der Tagesstätte St. Raphael gefeiert wird. Neben dem heilpädagogischen Kindergarten und Schulangebot sind eine zusätzliche freiwillige Betreuung sowie die Schulbegleitung weitere Leistungen der Einrichtung.

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Kinder der Tagesstätte St. Raphael verschönern das Gebäude für die Feier zum 45-jährigen Bestehen.

Quelle: Oliver Thiele

Duderstadt. „Es ist kein pädagogisches Programm, es ist wirklich Spaß und Betreuung für eine offene Gruppe im Alter zwischen drei und 20“: So beschreibt Leiterin Marie-Theres Waning-Ernst das freiwillige Angebot, das jeweils donnerstags um 15.30 Uhr beginnt, drei bis vier Stunden dauert und über die Pflegekasse finanziert werde. Inhaltlich gefüllt werde die Zeit mit Basteln, Ausflügen in die nähere Umgebung, Eisessen in der Stadt, Sport in der Turnhalle, Minigolfspielen, Wasserspaß im Planschbecken oder ähnlichen Aktivitäten. Der Impuls sei vor sieben Jahren von Eltern ausgegangen, „für die es eine Unterstützung sein soll“.

Habe es den langen Donnerstag anfangs nur einmal im Monat gegeben, so sei die Zeit wegen der Nachfrage auf zwei und dann vier Mal monatlich ausgebaut worden. Ein fester Kern von 13 Kindern nutze das Angebot, „manche auch nur für bestimmte Aktionen“, so die Leiterin. Zusätzlich zum langen Donnerstag würden auch Wochenendausflüge angeboten, die im Winter nach Braunlage oder Clausthal-Zellerfeld führen könnten, zu Fußballspielen ins Wolfsburger Stadion oder ins Theater nach Göttingen.

Jüngstes Angebot der Einrichtung sei seit drei Jahren die Schulbegleitung für Kinder, die zuvor den heilpädagogischen Kindergarten besucht hätten. Ziel sei es, „ein aufs Kind zugeschnittenen Übergang in die erste Klasse seiner Grundschule zu unterstützen“, der kein Dauerzustand werden solle. Pädagogische Fachkräfte aus dem Kindergarten würden den Übergang begleiten, in der Anfangsphase in der Grundschule dabei sein und sich im günstigsten Fall schnell überflüssig machen, so die Leiterin.

Im Konfliktfall gemeinsame Lösungsstrategien entwickeln

Der Schulbegleiter achte je nach Bedarf auf die Konzentration der Kinder, könne beim Auspacken von Schulheften und Stiften oder Strukturieren des Arbeitsplatzes unterstützen, übersetze Aufgaben, die eine Lehrkraft gestellt habe und helfe dabei, „gemeinsame Lösungsstrategien zu entwickeln, wenn es zu Problemen mit anderen Kindern kommt“. Heilpädagogen oder Erzieher, die als Teilzeitkräfte beschäftigt seien, würden die Aufgabe übernehmen und dazu beitragen, dass sie mit den neuen schulischen Herausforderungen und zeitlich anders getaktetem System klarkommen.“

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