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"Eigentlich kann man nichts mehr toppen"

Sportfest des SV Arminia Fuhrbach "Eigentlich kann man nichts mehr toppen"

Sport, Musik und ganz viel Spaß – beim dreitägigen Sportfest des SV Arminia Fuhrbach stimmte nicht nur die Atmosphäre, sondern auch das Wetter. Nur am Starttag regnete es.

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Quelle: Richter

Fuhrbach. Am Ende setzten sich die erfahrenen Kicker des SV Blau-Weiß Brehme im Endspiel gegen Tettenborn durch. „Der Rasen hat das Turnier gut verkraftet“, sagte Jörg Vollmer, der 1. Vorsitzende des feiernden Vereins. Das nützte den Bezirksligaspielern der SG Bergdörfer in ihrem Bezirkspokal-Erstrundenduell gegen den FC Sülbeck/Immensen jedoch nichts. Das Grün glänzte, doch die Mienen der SG-Akteure waren nach dem 0:4 betrübt. Vielleicht war es ja ein kleiner Trost, dass sich die Fußballer anschließend mit den zahlreichern Besuchern austauschen konnten.

„Mit der Resonanz waren wir sehr zufrieden. Insgesamt sind über die drei Tage verteilt mehr als 1000 Leute gekommen. Alleine am Sonnabend waren es über 600“, freute sich Vollmer. Die stammten nicht nur aus den Bergdörfern, sondern reisten auch aus Duderstadt und Seulingen an.
Das vielfältige Programm lockte Erwachsene und Kinder an und sorgte somit dafür, dass sich mehrere Generationen gemeinsam ein vergnügliches langes Wochenende machen konnten. Die jüngere Generation fühlte sich bei Hermann Dettenbach bestens aufgehoben. Der hatte nicht nur spannende Geschichten für den Nachwuchs parat, sondern knotete auch gekonnt bunte Luftballons zu Tieren zusammen. In seinem Spielpark konnten die Kids sich auf der Hüpfburg austoben oder sich eine kleine Wasserrutsche hinunterstürzen.

Musikalisch ging es beim Karaoke-Auftritt der Fuhrbacher Showgruppe zu, auch die Kleinsten des SV präsentierten ihr Können. Richtig rund ging es dagegen beim erstmals angebotenen Bubble-Soccer-Turnier zu. In aufblasbaren Kugeln war es gar nicht so einfach, bei gegnerischen Angriffen die Balance zu wahren und zum Torabschluss zu kommen. Für die Kinder standen spezielle kleinere Bälle zum Ausprobieren bereit.

„Das macht allen Spaß, auch den Zuschauern“, versicherte Mandy Regin, die gemeinsam mit ihrem Mann Patrick die Bubble-Soccer-Utensilien bereitgestellt hatte. „Man kann bestens geschützt mal etwas wilde Sau spielen.“ Diese Gelegenheit wollte sich auch Geschäftsführer Olaf Willam nicht entgehen lassen. Sein Fazit nach sechs Minuten Riesenblasen-Fußball: „Das ist sehr anstrengend.“

Doch Willam bewies Kondition – genau wie die Besucher, die am Sonnabend bis in die frühen Morgenstunden feierten. „Wir sind mit dem Umsatz sehr zufrieden. Wir mussten sogar Getränke nachordern“, berichtet Vollmer. 16 Arminen wurden für ihre 25-jährige Vereinsmitgliedschaft ausgezeichnet: Heike und Jannis Ernst, Laura Schmidt (geborene Leineweber), Stefan und Christina Juchheim, Carina und Tobias Hoppmann, Isabell und Markus Rexhausen, Michael Huch, Julian Ifland, Mario Gatzemeier-Marx, Marc Kempf sowie Jan, Jens und Florian Ringling. Kurios: Alle Mitglieder des Ringling-Trios sind erst 25 Jahre alt und damit von Geburt an Arminen. „Die lassen wir auch nie woanders spielen“, erklärte Willam augenzwinkernd. Als „Armine des Jahres“ wurde XXX geehrt.

Dass so viele Jüngere kamen, freute die Verantwortlichen besonders. „Das zeigt, dass das, was wir anbieten, angenommen wird“, erklärte Vollmer. In drei Jahren feierte der Verein sein 100-jähriges Jubiläum. Die Vorbereitungen laufen schon. „Aber eigentlich kann man nichts mehr toppen“, versichert der 1. Vorsitzende. cro

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