Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
St. Martini wirbt um Förderer für Duderstädter Krankenhaus

Initiative setzt sich für den Erhalt und Erweiterung ein St. Martini wirbt um Förderer für Duderstädter Krankenhaus

Wohnortnahe Gesundheitsförderung, Ausbau der Leistungsbereiche und Erhalt der gesamten Einrichtung - diese Ziele setzt sich die Förderinitiative St. Martini, deren Geburtsstunde am Mittwoch im Rathaus mit 120 Gästen aus Kirche, Politik, Wirtschaft und Gesundheitswesen gefeiert wurde.

Voriger Artikel
Orgel in Wallfahrtskirche Germershausen wird aus Spenden saniert
Nächster Artikel
Adebar ist wieder in Ebergötzen

Traditionshaus mit Pflegeschule und Altenheim will sich weiter als modernes Gesundheitszentrum im Eichsfeld etablieren.

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. Nach seinen Grußworten betonte Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) den Wert der Einrichtung St. Marini als umfassende Basis für die medizinische Versorgung, als Ausbildungszentrum und Altenpflegeeinrichtung für die ganze Region.

Markus Kohlstedde, Geschäftsführer des Krankenhauses St. Martini, zeigte in einer Präsentation, wo das Krankenhaus mit angeschlossenem Altenheim und Pflegeschule heute steht - und wo es in Zukunft sein möchte: Mit der Erweiterung der medizinischen Fachbereiche, Kostenoptimierungen durch verbesserte Lieferkonditionen, Info-Veranstaltungen, einem neuen Marketingkonzept und dem erneuten Zuspruch der Göttinger Universität für St. Martini als Lehrkrankenhaus sei bereits im vergangenen Jahr viel erreicht worden. Für 2015 stehen zudem Sanierungsarbeiten, Erweiterung der Ausstattung, die Gefäßchirurgie und Geriatrie und die erweiterte Kooperation mit der Uni Göttingen und der Firma Ottobock auf der Agenda. Bisher werden die Kosten vom Land Niedersachsen und dem Träger, dem Vinzenz-Verbund Hildesheim, getragen.

Kohlstedde nennt Zahlen: „Einem landesweiten Bedarf von 1,5 Milliarden Euro steht eine Ausschüttung von 120 Millionen Euro des Landes gegenüber.“ Um den Erhalt des Krankenhauses und die stetige Verbesserung der Leistungen dennoch zu gewährleisten, rief Oberin Schwester Cárola Bruns mit Kooperationspartnern die Förderinitiative St. Martini ins Leben. Unterstützung fand sie in Markus Teichert, Vorstandsmitglied der Sparkasse Duderstadt. 

Die Oberin lobte die schnelle und kompetente Umsetzung der Idee einer Förderinitiative von Seiten Teicherts. Dieser erläuterte die Vorteile einer Initiative gegenüber einem Förderverein: Der Träger sei die St. Martini gGmbH, womit der Aspekt der Gemeinnützigkeit erfüllt sei und nicht zusätzlich zu beantragen wäre. Zudem fielen Vorstandsgremien eines Vereins weg, und die Förderer entschieden, was mit dem Geld gemacht werde, ob es in Schulungen, in Ausstattung oder besondere Aktionen fließe. Jeder könne Förderer werden. Um ein paar Reaktionen aus der Öffentlichkeit zu präsentieren, stellte Teichert zahlreiche Privatpersonen sowie politische Gremien, Institutionen, Kirchengemeinden, Ärzte, Apotheker, Unternehmen, Verbände und Vereine vor, die sich bereits als Förderer registrieren ließen. Damit soll die Förderinitiative die Kostenträgerschaft von Land und Vinzenz-Verbund als dritte Säule unterstützen.

Infos bei vinzenz-verbund.de/martini-duderstadt

Von Claudia Nachtwey

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Herbstfest in Rhumspringe

©Richter