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Stabswechsel an der Spitze der Regionalen Senioren-Union Ost

Seeburg Stabswechsel an der Spitze der Regionalen Senioren-Union Ost

Die Regionale Senioren Union Ost hat einen neuen Vorsitzenden. Nach fünf Jahren hat der 78-jährige Werner Koch sein Amt zur Verfügung gestellt. „Ich gehe nicht im Bösen. Aber die Zeit ist reif für einen Wechsel“, sagte Koch während der Mitgliederversammlung am Dienstag im Restaurant Graf Isang in Seeburg. Seine Nachfolge tritt Norbert Leineweber an.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Seeburg. Der 72-Jährige war bereits Kochs Amtsnachfolger geworden, als dieser im Frühjahr den stellvertretenden Vorsitz im Göttinger Kreisverband abgegeben hatte. „Werner, Du warst die Senioren Union“, dankte Leineweber Koch, der seit 15 Jahren dem Vorstand angehört. Koch ist nun Stellvertreter. Kreisvorsitzender Gerhard Winter dankte ihm für seine geleistete Arbeit. Koch habe schon mehrfach damit gedroht, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen: „Bisher ist es mir noch immer gelungen, ihn zu überzeugen weiterzumachen“, sagte Winter. Jetzt, da die Nachfolge so gut geregelt ist, lasse er ihn gehen.

Es gebe junge 72-Jährige und alte, sagte Winter mit Blick auf den neuen Stellvertreter Leineweber: „Du gehörst zu den jungen“. Zu denen gehöre auch Holger Gecius, 73 Jahre, der den Vorstand als Beisitzer erweitern wird. Kassenprüfer sind von nun an Ewald Zwingmann und Manfred Müller. „Kassenprüfer ist die erste Station einer Vereinskarriere“, kommentierte Leineweber lachend.

Als eine seiner letzten Amtshandlungen begrüßte Koch die Teilnehmer der Versammlung, darunter Winter, Samtgemeindebürgermeisterin Marlies Dornieden, „eine von Breitenberg“, das „politische Schwergewicht“ Leineweber und Wolfgang Schöngraf. Schöngraf hielt an diesem Nachmittag einen Vortrag zum Thema „Extremismus in Deutschland“.

In seinem Grußwort erinnerte Winter an einen Vortrag vor sieben Jahren am selben Ort. Auch damals habe er über die Zukunft der Senioren Union gesprochen. Seither sei die Kultur des Miteinanders, eine Union der Generationen, ein bestimmendes Thema gewesen. Die Ergebnisse seien noch nicht befriedigend. Die Basis sei nach wie vor Erfahrung, Kompetenz und Ehrlichkeit. Nun sei es an der Gesellschaft, die neue Rolle der Älteren zu akzeptieren. Zugleich müssten sich die Senioren mit ihrer neuen Aufgabe anfreunden. Dies alles geschehe vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.  

Im Rückblick auf das abgelaufene Jahr erinnerte Koch an einen Besuch des Baumparks in Rüdershausen. Die Senioren spendeten 170 Euro, um dort zwei Bäume pflanzen zu lassen. Außerdem besichtigten die Christdemokraten des Lorenz-Werthmann-Haus, trafen sich zu einem Grillnachmittag und einer Weihnachtsfeier und feierten das 25-jährige Bestehen des Kreisverbandes.

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