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Schützenhaus und Eichsfeldhalle verkaufen

Stadtentwicklung Duderstadt Schützenhaus und Eichsfeldhalle verkaufen

Die Stadt Duderstadt ist bereit, das Schützenhaus und die Eichsfeldhalle an Professor Hans Georg Näder zu verkaufen, berichtet Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) aus dem Verwaltungsausschuss. Die Stadt wolle die Voraussetzungen für den Masterplan „Futuring Duderstadt“ schaffen.

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Veranstaltungen wie das Wohltätigkeitskonzert in der Vorweihnachtszeit erhalten möglicherweise bald einen neuen Platz.

Quelle: Oliver Thiele

Duderstadt. Die Stadt begrüße ausdrücklich die Planungen zur ganzheitlichen Weiterentwicklung des Bereiches Schützenplatz / Schützenhaus / Eichsfeldhalle / Talwiese / August-Werner-Allee / Ziegelei-Areale, welche Näder am 14. Juli im Dr.-Max-Näder-Haus unter dem Titel „Futuring Duderstadt“ vorgestellt habe. „Wir haben über das Thema im Verwaltungsausschuss intensiv beraten“, sagte Nolte. Das Ergebnis sei einstimmig gewesen über alle im Rat vertretenen Fraktionen. Zwar müsse der Rat am 26. September noch abschließend darüber abstimmen, so der Bürgermeister weiter. „Ich gehe aber davon aus, dass sich an der grundsätzlich positiven Stimmung nichts ändert.“

Für die Stadt Duderstadt sei die Realisierung des Masterplans ein wichtiger und herausragender Baustein zur zukünftigen Stadtentwicklung, insbesondere vor dem Hintergrund der im ersten Halbjahr 2018 zu erwartenden Planfeststellung für den Lückenschluss der Ortsumgehung im Verlauf der Bundesstraße 247 in Richtung Thüringen und der Autobahn 38, heißt es im Beschluss des Verwaltungsausschusses. Mit der grundsätzlichen Zustimmung der Stadt Duderstadt einher gehe die erklärte Absicht, die Einzelnen, unter dem Titel „Futuring Duderstadt“ aufgeführten Projektabschnitte in Gesamtheit mitzutragen und die Voraussetzungen für die Realisierung unverzüglich verbindlich zu prüfen beziehungsweise die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, soweit dies im Verantwortungsbereich der Stadt Duderstadt stehe.

Zu den Projektabschnitten würden eine Craft-Beer-Brauerei im Neubau anstelle des Schützenhauses, ein Naherholungsgebiet mit See, der HGN Cube als Nachfolger der Eichsfeldhalle, ein Co-Working-Area, ein Drei-Sterne-plus-Hotel sowie die Living-in-Ziegelei-Lofts zählen. Im Zusammenhang mit der Brauerei und dem Cube würde die Stadt das Schützenhaus und die Eichsfeldhalle an Näder veräußern. „Damit setzt sich eine mit Max und Hans Georg Näder gewachsene Erfolgstory fort“, sagt Nolte, „mit wachsenden Arbeitsplätzen.“ Dies sei ein weiterer Schritt im unternehmerischen und bürgerlichen Engagement, das mit dem Hotel zum Löwen, dem Grafen Isang, dem Tabalugahaus und der Kunsthalle HGN schon bedeutende Schritte erfahren habe.

Der Beschluss des Verwaltungsausschusses beinhaltet die Bevollmächtigung des Bürgermeisters, die notwendigen rechtlichen, sachlichen und finanziellen Voraussetzungen für das Projekt abzuklären. In der kommenden Woche solle es in Zusammenhang mit diesem Themenkomplex einen Termin mit der Straßenbauverwaltung geben, so Nolte. Darüber hinaus soll noch im August mit Vertretern des Landes und des Landkreises eine weitere Hochwasserverhinderungsrunde zusammenkommen, in die dieses Projekt eingebracht werde. Nicht zuletzt solle eine Runde mit allen möglichen Partnern zusammenkommen, um zu informieren und rechtliche und sachliche Hintergründe darzustellen.

„Das Projekt ist ein erneutes Bekenntnis von Hans Georg Näder zu Duderstadt“, so Nolte, „im unternehmerischen Bereich, in der Stadtentwicklung sowie im Beleben von Kultur und Tourismus.“ Es sei eine Stadtentwicklungsvision mit sehr realen und trotzdem Atem raubenden Bausteinen, erklärt der Bürgermeister. Das Projekt passe „traumhaft“ in das beginnende 21. Jahrhundert.

Von Rüdiger Franke

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