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Stadtsprecher von Osterode konkretisiert: Til Schweiger baut Erstaufnahmeeinrichtung

Schauspieler engagiert sich für Flüchtlinge Stadtsprecher von Osterode konkretisiert: Til Schweiger baut Erstaufnahmeeinrichtung

Seit am Sonntag bekannt geworden war, dass Schauspieler Til Schweiger sich für Flüchtlinge in Osterode engagieren wolle, haben die Telefone bei Karl-Heinz Löwe praktisch pausenlos geklingelt. In erster Linie sei der Sprecher der Stadt Osterode damit beschäftigt gewesen, Unklarheiten aus dem Weg zu räumen, erklärte er.

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Til Schweiger

Quelle: dpa

Osterode. Verwirrung habe es unter anderem über Vertragsabschlüsse gegeben. Während der Vertrag zwischen „Princess of Finkenwerder“, dem Unternehmen, das in Osterode das Gelände der ehemaligen Rommelkaserne kaufen will, und dem Land Niedersachsen noch nicht unterschrieben sei, habe Schweiger einen Vertrag mit der Firma bereits geschlossen. Geschäftsführer Wolfgang Koch habe dies bestätigt. Was darin festgehalten sei, wisse er nicht, erklärte Löwe.

Zudem sei verschiedentlich berichtet worden, Schweiger baue ein Flüchtlingsheim. „Das tut er nicht“, stellt Löwe klar. Die Planungen der Firma aus Stade bezögen sich auf eine Erstaufnahmeeinrichtung, vergleichbar den Einrichtungen in Friedland und im Rosenthaler Hof bei Duderstadt. „Flüchtlingsheim hieße, die Menschen würden dort längerfristig untergebracht“, erklärt Löwe. Es handele sich aber um eine kurzfristige Unterkunft, von der aus die Flüchtlinge auf die Kommunen verteilt würden.

Schweigers Management hat sich bisher nicht zu den Plänen des Schauspielers geäußert: „Til Schweigers Engagement zu dem Thema befindet sich momentan in der Konkretisierungsphase“, . Anfragen würden erst beantwortet, wenn die Planungen weiter fortgeschritten seien.

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©Richter