Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -6 ° Sprühregen

Navigation:
Starker Ast von Friedensesche in Wollbrandshausen entfernt

Totholz muss weichen Starker Ast von Friedensesche in Wollbrandshausen entfernt

Seit 1871 hatte die Friedensesche die Kreisstraße am Ortseingang Wollbrandshausens malerisch überragt. Nun haben sich die Zuständigen beim Landkreis Göttingen dazu entschieden, den großen Starkast zu entfernen. Die Gefährdung durch den vergreisten Baum, der bereits voller Totholz war, wurde zu groß, teilte Kreissprecherin Andrea Riedel-Elsner mit. Der Ast hatte beinahe die gesamte Breite der Straße überragt – und bereitete schon im vergangenen Jahr Sorgen.

Voriger Artikel
Hof Goldmann in Seeburg als 500. Mitglied im Anbauverband Bioland begrüßt
Nächster Artikel
Norwegen: 4.700 km per Fahrrad zum Nordkapp

Zugunsten der Verkehrssicherheit: Die Friedensesche am Wollbrandshäuser Ortseingang hat ihren Ast eingebüßt.

Quelle: Schauenberg

Wollbrandshausen. „Es ist ein sogenannter statischer Entlastungsschnitt vorgenommen worden“, erklärte Riedel-Elsner. „Die Maßnahme erfolgte in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde zugunsten der Verkehrssicherungspflicht.“

Bereits im vergangenen Jahr waren bei stürmischem Wetter häufiger Äste auf die Fahrbahn gestürzt. Daraufhin hatte Bürgermeisterin Heike Bodmann (SPD) im Herbst den Landkreis Göttingen eingeschaltet, um den Baum auf Totholz und Standfestigkeit überprüfen zu lassen. Der nach dem deutsch-französischen Krieg gepflanzte Baum war vom Gemeindeeigentum in den Besitz des Landkreises übergegangen, da er der Straße zugerechnet wurde. Auf der Liste der Naturdenkmäler des Landkreises Göttingen befand sich der rund 20 Meter hohe Baum mit einem Stammdurchmesser von rund 1,10 Metern schon nicht mehr, „mangels Nachhaltigkeit“. Dies bedeutet, dass schon zum Zeitpunkt der Streichung kein dauerhaftes Überleben des Baumes sichtbar war. Was zukünftig mit ihm geschehe, könne derzeit noch nicht beurteilt werden, sagte Riedel-Elsner.

„Wir müssen beobachten, wie sich der Baum entwickelt.“ Bodmann betonte, ihr sei sehr daran gelegen, alte Bäume zu erhalten. Allerdings sei sie froh, dass nun das Risiko gebannt sei, der Arm könne auf die Straße krachen oder womöglich Verkehrsteilnehmer gefährden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter