Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Start für Schützenmuseum

Baubeginn am Montag Start für Schützenmuseum

Am kommenden Montag beginnen die Bauarbeiten für das geplante Schützenmuseum am Westerturm. Am 11. Oktober werde die Baustelle eingerichtet, um mit dem Abriss des hinteren Gebäudedrittels beginnen zu können.

Voriger Artikel
An der Schule klare Spuren hinterlassen
Nächster Artikel
Walther Plathe spielt „Zille“ in der Eichsfeldhalle

Vermessung an der Stadtmauer: Dieter Koch bereitet die Arbeiten für das künftige Museum neben dem Westerturm vor.

Quelle: Blank

Der Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt in der Stadtverwaltung – Bauherr ist die Stadt Duderstadt – kündigt zudem an, dass der Durchgang Hinter der Mauer für die Dauer der Arbeiten voll gesperrt werde, „aus Sicherheitsgründen“. Auch der Platz am Westerturm (Auf der Spiegelbrücke) werde abgeriegelt, die Brehme abgedeckt, der Raum als Lagerplatz für Baugerät und Materialien genutzt.

Die Pläne des Berliner Architekten Rolf Gnädinger sehen einen modernen Neubau an der Stelle des hinteren Gebäudeteils des ehemaligen Lokals Turmstube vor. Die vorderen Gebäudeabschnitte werden denkmalgerecht saniert und für das Museum umgebaut (Tageblatt berichte).

„Die Ausschreibungen laufen. Wir werden sukzessive die Aufträge erteilen. Zunächst stehen Gerüst- und Dacharbeiten an“, führt Manfred Bause aus. Noch vor dem Winter solle das Dach der Altbauten neu eingedeckt sein, um während des Winters mit dem Innenausbau zu beginnen. Der tatsächliche Bauverlauf sei jedoch von der Wetterlage abhängig, so der Bauamtschef.

Das Schützenmuseum ist Teil des Tourismusprojekts „Erlebnisstationen einer mittelalterlichen Stadt“. Das Fünf-Millionen-Euro-Vorhaben umfasst das Westerturmensemble und das historische Rathaus. Die Mittel dafür kommen zu großen Teilen von der Europäischen Union und von Otto-Bock-Chef Hans Georg Näder als privatem Finanzier, sowie von der Stadt Duderstadt, dem Landkreis Göttingen und weiteren Geldgebern.

Zum Westerturmensemble gehört die ehemalige Turmstube inklusive dem Neubau. Hier wird nach Plänen der Berliner Firma Art+Com ein interaktives Museum eingerichtet. Einbezogen wird darin auch die unmittelbar angrenzende Stadtmauer als authentischer Schauplatz für das Ausstellungsthema Stadtverteidigung. Durch einen Laufgang wird zudem das benachbarte Georgs-türmchen für die Besucher erschlossen. Auch die auf der nördlichen Seite des Westerturms vom Architekten Jochen Brandi erschaffene Glaskonstruktion wird einbezogen.

Zweites Teilprojekt der „Erlebnisstationen einer mittelalterlichen Stadt“ ist das historische Rathaus. Es soll durchgehend vom Gewölbekeller, über die steinernen Wendeltreppen, bis in die Rathaustürme hinauf für Besucher erschlossen werden. Präsentationen, Lichtinszenierungen und Bildprojektionen gehören hier zum Ausstellungskonzept.

Von Ulrich Lottmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Haus nicht behindertengerecht

Nach dem Abriss kommt das Abstützen: Die Arbeiten zum Bau des künftigen Schützenmuseums schreiten voran. Ein Teil des Gebäudeensembles am Westerturm wurde abgerissen.

mehr
Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt

©Richter