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Startschuss zur Dorfinitiative in Obernfeld gefallen

Dorfversammlung Startschuss zur Dorfinitiative in Obernfeld gefallen

„Wie stellt sich unser Ort zukunftsorientiert auf?“ Mit dieser Frage haben sich am Freitagabend rund 80 Obernfelder beschäftigt und wollen es auch zukünftig tun. Denn die erste Dorfversammlung im Museumskrug am Freitagabend bildete den Auftakt für eine Dorfinitiative.

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In Obernfeld ist der Startschuss für eine Dorfinitiative gefallen.

Quelle: Eckermann

Obernfeld. Gemeinsam mit dem Gemeinderat und der Demografiebeauftragten des Landkreises Göttingen, Regina Meyer, haben die Obernfelder eine Bestandsaufnahme dessen gemacht, was ihren Ort ausmacht, aber auch, was den Bewohnern fehlt. Mit einem regen Vereinsleben, Einkaufsmöglichkeiten im Ort, dem Betrieb im Museumskrug, einer aktiven Ortsheimatpflege und der Zusammenarbeit mit der Nachbarschaftshilfe der Samtgemeinde Gieboldehausen beispielsweise gebe es bereits Vieles, was das Leben in Obernfeld lebenswert mache, stellten die rege diskutierenden Teilnehmer der Dorfversammlung fest.

Dennoch gebe es Luft nach oben: Die Vereine seien zahlreich, hätten aber ein Nachwuchsproblem. Die Verantwortung zur Organisation von Veranstaltungen liege immer bei denselben Akteuren. Im Bereich der Seniorenarbeit gebe es ähnlichen Nachholbedarf wie im Bereich der Jugendarbeit, und auch hinsichtlich der Infrastruktur – schlechte Zustände der Straßen und Radwege sowie bestehende und zukünftige Leerstände beispielsweise – gebe es Verbesserungsbedarf.

Die Hüttenparty vor Kurzem habe gezeigt, dass es sich lohne, Veranstaltungen, gerade generationsübergreifende, anzubieten. Doch: Wie viele sollen es sein? Wie sollen sie organisiert sein? Wer soll sich kümmern? Ideen wie ein Familientag am Sportplatz, ein kommunalpolitischer Stammtisch oder ein Vereinsball wurden in diesem Zusammenhang geäußert. Breiten Raum nahm auch die Frage ein, ob es in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt geben soll und in welchem Rahmen.

Während dies nicht abschließend geklärt wurde, gab es auch ein erstes Ergebnis: Vier Arbeitsgruppen wurden gebildet, in denen überlegt werden soll, worin konkrete Projekte bestehen könnten. Sie sollen sich in den kommenden Wochen und Monaten mit Fragen zu Infrastruktur, Generationen, Vereinen und dem Aufbau eines Dorf-Netzwerks beschäftigen.

Auf Anraten von Meyer und Bürgermeister Karl-Bernd Wüstefeld (CDU) soll dabei der Punkt „Netzwerkbildung“ als erster angegangen werden. Verantwortliche in den Vereinen, Geschäftsinhaber und Bürger, die Interesse haben und die sich in den Dorfentwicklungsprozess einbringen möchten, sollen darin zusammengebracht werden. Außerdem sollen Kommunikationswege geschaffen werden, um den Kontakt zu den Bürgern zu verbessern. In diesem Zusammenhang wies Wüstefeld darauf hin, dass Ehrenamtliche gesucht würden, die sich mit der Redaktion der Internetseite des Ortes beschäftigen.

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©Richter