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Stephan Weil in Duderstadt: Grenzlandmuseum kann auf Unterstützung hoffen

Förderung in Aussicht gestellt Stephan Weil in Duderstadt: Grenzlandmuseum kann auf Unterstützung hoffen

Mit einem prall gefüllten Wunschzettel und Zukunftsmusik in den Ohren hat am Mittwoch Stephan Weil Duderstadt verlassen. Eine Zusage machte der niedersächsische Ministerpräsident: Das Grenzlandmuseum Eichsfeld wird weiter die Unterstützung des Landes Niedersachsen erfahren.

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Stephan Weil im Gespräch mit Ottobock-Chef Hans-Georg Näder.

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. Gemeint ist damit allerdings nicht die institutionelle Förderung, die sich Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte und dessen Stellvertreter Lothar Koch (beide CDU) gewünscht hätten. Weil äußerte Verständnis für das Anliegen, gab aber zu bedenken, in welcher finanziellen Lage sich das Land befinde.

 

 

Allein durch die Flüchtlingsproblematik seien in diesem Jahr Kosten entstanden, die dazu zwängen, „bei Ausgaben auf der Bremse zu stehen.“ Das Land habe den Schwerpunkt auf den Aufbau des Museums in Friedland gelegt. Was er hingegen zusagen könne, sagte Weil, sei die Beibehaltung der Förderung des pädagogischen Angebots. Auch eine punktuelle Projektförderung komme infrage.

Im Gespräch mit Nolte, Koch und Matthias Wunderling-Weilbier vom Amt für regionale Landesentwicklung tauschten  sich die Akteure zudem über Themen wie Netzausbau, Radwegebau und Bundesverkehrswegeplan aus, bei denen Duderstadt auf die Unterstützung des Landes hoffe, so Nolte.

Den Anschluss an die Autobahn 38 schnellstmöglich herzustellen, darum bat auch Ottobock-Chef Hans Georg Näder. Allerdings, sagte er, sei der Zugang zu schnellem Internet derzeit noch dringlicher. Näder führte Weil durch die Räume der Kunsthalle HGN und präsentierte am Firmensitz die Innovation Targeted Muscle Reinnervation: Philipp Koch, der bei einem Verkehrsunfall einen Arm verloren hatte, führte vor, wie er seine Prothese über die Nerven steuert.

Weil zeigte sich nicht nur von der innovativen Prothese und  der Kunst, die Näder kostenlos und auf seinem Privatgelände zur Verfügung stellt, beeindruckt, sondern auch vom Wachstum der Firmengruppe Ottobock und der Innovationskraft im Unternehmen. Zudem lobte er das Engagement des Firmenchefs für die Stadt Duderstadt, die Wissenschaftsregion und das Land Niedersachsen. Näder kündigte an, diesen Kurs weiter fahren zu wollen. Er werde sich auch zukünftig für die Integration von Flüchtlingen einsetzen und Arbeitsplätze auch in Südniedersachsen schaffen.

©Schauenberg

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