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Parkplatz-Privatisierung hat sich bewährt

Stern-Parkplatz in Duderstadt Parkplatz-Privatisierung hat sich bewährt

Seit gut einem halben Jahr ist der sogenannte Stern-Parkplatz mit neuer Fußgängerpassage zur Marktstraße wieder kostenpflichtig. Umgestaltung und Technik haben sich aus Sicht von Investor Frank Bauer bewährt.

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Augenoptikermeister Frank Bauer hat mehr als 400 000 Euro in die Umgestaltung des Stern-Parkplatzes zwischen Hinter- und Marktstraße investiert.

Quelle: ku

Duderstadt. Randvoll wie in der schranken- und kostenlosen Testphase ist der Parkplatz nicht mehr. Augenoptikermeister Bauer (Dräger & Heerhorst), an dessen Geschäft die Passage vorbeiführt, zieht aber dennoch ein positives Fazit: „Für die beleuchteten, befestigten und videoüberwachten Parkplätze gibt es viel positives Feedback von Kunden.“ Die Neugestaltung des Innenstadt-Parkplatzes ist Teil eines Millionenprojektes, in dessen Zuge ein denkmalgeschütztes Gebäudeensemble saniert und umgebaut wurde. Allein in die nicht ohne Hindernisse verlaufene Gestaltung, Beschilderung und Technik des angrenzenden Parkplatzes hat Bauer mehr als 400 000 Euro investiert. Damit wollte er auch ein „Zeichen für den Einzelhandel in der Innenstadt setzen“.

Kostenloses Kurzzeitparken

Obwohl der Gebühren-Umsatz gegenüber den Zeiten, als der Stern-Parkplatz noch von der Stadt bewirtschaftet wurden, um rund ein Viertel zurückgegangen sei, ist Bauer mit der Auslastung zufrieden. Den Rückgang führt Bauer darauf zurück, dass er freies Parken für Kurzzeitpaker ermöglicht hat und nur noch die tatsächliche Parkzeit erfasst wird. Autofahrer bekommen beim Einfahren an der Schrankenanlage einen Parkschein mit Barcode.

Bezahlt wird dann am Automaten in der Passage zur Marktstraße. Pro Stunde werden 80 Cent erhoben, nachts und nach Geschäftsschluss an Wochenenden 40 Cent. Die erste Viertelstunde (nachts und an Wochenenden die erste halbe Stunde) ist kostenfrei. Bei Verlust des Parkscheins werden 20 Euro berechnet. In den wenigen Fällen, in denen das während der Geschäftszeiten vorgekommen ist, hat sich Bauer aber stets konziliant gezeigt. Auf Empfehlung der Stadt hat er zwei Behindertenparkplätze ausgewiesen, neun Stellflächen werden von Anwohnern genutzt.

Torbogen geschlossen

Neu geordnet wurden nicht nur die von 50 auf 53 Stellflächen aufgestockten öffentlichen Parkmöglichkeiten, sondern auch die Ein- und Ausfahrt. Die alte Ausfahrt zur Hinterstraße durch einen engen historischen Torbogen wurde geschlossen. Statt Rangiermanövern gibt es einen Kreisverkehr mit zentraler Ein- und Ausfahrt. Ein beleuchtetes Parkschild an der Hinterstraße zeigt an, ob der Parkplatz besetzt ist. Ob auf dem Stern-Parkplatz künftig auch das sogenannte Handy-Parken ermöglicht werden soll, weiß Bauer noch nicht. Bevor er das einführt, will er erst einmal die Erfahrungswerte der Stadt Duderstadt abwarten.

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