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Steueraufkommen im Untereichsfeld gesunken

Finanzamt Northeim liegt im Landestrend Steueraufkommen im Untereichsfeld gesunken

Weniger Geld in die Kasse von Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU) haben im vergangenen Jahr die Steuerzahler aus dem Untereichsfeld eingezahlt.

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Trotz weniger Steuern aus dem Altkreis Duderstadt: Für die Eichsfelder bleibt die Sprechstelle des Finanzamtes Northeim im Duderstädter Stadthaus erhalten.

Quelle: Tietzek

Den Grund dafür kann Klaus Hoedtke-von Werder nicht erklären. Zu komplex sei das Steuerrecht, so der Vorsteher des Finanzamts Northeim. Wichtig festzustellen sind ihm jedoch zwei Punkte. Negative Entwicklungen bei Unternehmen oder auf dem Arbeitsmarkt seien aus dem Rückgang der Abgaben nicht abzuleiten. Und: „Ich bin froh, wie es ist. Wir sind im Landestrend.”

Gut 321 Millionen Euro an Steuern sind in 2010 im Altkreis Duderstadt (ohne Seulingen und Seeburg) und Landkreis Northeim – dem Zuständigkeitsbereich des Finanzamts an der Graf-Otto-Straße – gezahlt worden. Das sind 7,1 Millionen Euro weniger als im Jahr zuvor. Größten Anteil an der Summe haben die Lohnsteuer mit 117 Millionen Euro und die Umsatzsteuer mit 140 Millionen Euro. Im Landesvergleich der 57 niedersächsischen Finanzämter liegt Northeim auf Rang 32. Landesweit sind die Steuereinnahmen im Vergleich zu 2009 um 1,6 Prozent gesunken.
Nach Schlussfolgerungen aus der Entwicklungen bei einzelnen Steuerarten gefragt, bekennt Hoedtke-von Werder: „Wir haben versucht herauszufinden, woran es liegt. Es ist uns nicht gelungen.” Mögliche Ursachen seien zu vielfältig, Wechselwirkungen zu komplex. Dabei betont der Finanzamtsvorsteher: Ein Steuerrückgang müsse nicht Ausdruck negativer Trends sein. Wer einen Arbeitsplatz bekomme, habe auch Anrecht auf Freibeträge – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Lohnsteuer. Wer als Unternehmer nach guter Geschäftsentwicklung mehr investiere, mindere auch seinen Gewinn, führt Hoedtke-von Werder als Beispiele an.

Seine Bilanz des Jahres 2010 besteht aber nicht nur aus Zahlen. Auf mehr Kundenfreundlichkeit weist er angesichts der Umgestaltung der Infothek im Finanzamtsgebäude, inklusive Spielecke für Kinder im Wartebereich, hin. Das Finanzamt präsentiere sich zudem in der Außenstelle im Duderstädter Stadthaus und erlebe dort viele Kundenkontakte. „Die Eichsfelder danken dies durch einen sehr freundlichen Umgang mit den Ansprechpartnern in ihrer Sprechstelle”, stellt der Vorsteher fest. Er verspricht den Fortbestand des Büros an der Brehme in 2011.

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