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Zwischen Bienen und Zimmermädchen

Stimmung beim Büttenabend des Mingeröder Carneval-Vereins Zwischen Bienen und Zimmermädchen

Mehr als 200 Karnevalsgäste und 80 Mitwirkende des „Mingeröder Carneval Vereins“ haben im Dorfgemeinschaftshaus in Mingerode mit einem viereinhalbstündigen Programm unter dem Motto „Helden der Kindheit“ ihren zweiten Büttenabend der laufenden Session gefeiert.

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"Die Hafensänger" bei ihrem Auftritt.

Quelle: Mühlhaus

Mingerode. Um 20.11 Uhr marschierten die Prinzengarde, der Elferrat und Prinzessin Luisa I. nebst Gemahl Prinz André I. ein und Sitzungspräsident Axel Kaldeich begrüßte die Narren. Das breitgefächerte Tanzprogramm des Abends eröffneten die Junioren mit ihrem Gardetanz, bevor die zwei „Brummer“ - Ines Mantel und Susanne Brockmann - die Gegend unsicher machten und als Riesenbienen für Lachsalven sorgten. Anschließend knöpften sich bei ihren Gesprächen von Kollege zu Kollege Propst Bernd Galluschke und Verena Nöhren als „Don Camillo und Miraculix“ Land und Leute vor und nahmen die immer weniger werdenden Kirchgänger aufs Korn. Diese würden zunehmend während der Predigt einschlafen und Knöpfe in die Kollekte tun. Knöpfe, so Don Camillo, habe er aber bereits genug. „Dann sollen sie doch lieber Nadel und Faden hineinlegen“, verteilte Galluschke einen Seitenhieb.

Nach einem Gastauftritt der Tanzgruppe „Unique“ vom Turnverein Jahn Duderstadt, eroberte die Seniorengarde des MCV die Bühne mit einem „James-Bond-Medley“. Beifallsstürme erntete anschließend Mathias Krukenberg in seiner Rolle als Gudrun Kasulke, dem letzten deutschsprachigen Zimmermädchen vor der Autobahn. Ob Tipps zu Viagra in Salbenform oder unbenutzte Schnapsbrennmaschinen im Keller - mit Staubwedel, im Minikleid und schickem Häubchen fegte er mit seinen Reinigungsutensilien über die Bühne.

Die Grannies

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Musikalisch setzen die Hafensänger als die zehn Volks-Rock‘n‘Roller mit Liedern von Andreas Gabalier die Messlatte noch einmal hoch, bevor sich die „Grannies“ mit ihren Rollatoren in den Saal mühten und sich auf der Bühne zur Verwunderung aller als Tanzwunder entpuppten. Nach fast 300-minütigem Programm verabschiedeten sich alle Mitwirkenden beim gemeinsamen musikalischen Finale.

Von Gregor Mühlhaus

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