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Stinktier aus Gehege ausgebüxt

Streifenskunk-Mutter Lilly Stinktier aus Gehege ausgebüxt

Streifen-Skunk Lilly liebt Gorgonzola, Sahnekäse und Rosinen. Jetzt muss sie sich mit dem begnügen, was sie in der freien Natur findet. Denn Lilly ist gemeinsam mit Partner Giszmo vor einigen Tagen aus ihrem Freigehege im Gerblingeröder Fasanenweg ausgebüxt.

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Hofft auf Hinweise: Dominica Martschei – hier noch mit Lilly.

Quelle: SPF

Gizmo ist inzwischen wieder zuhause, Lilly nach wie vor verschwunden. Und das lässt „Stinktier- Frauchen“ Dominica Martschei keine Ruhe. „Es macht mich wahnsinnig, dass ich nicht weiß, was aus Lilly geworden ist“, bittet die 22-jährige Erzieherin das Tageblatt um Hilfe.

Das Stinktier-Pärchen lebt schon seit Jahren bei Familie Martschei. Nach jahrelangem Warten auf Nachwuchs hat Lilly am 1. April Junge geworfen. Eines der Stinktier-Babys hat Martschei behalten, die anderen bundesweit verkauft, zwei sind in Westerode gelandet. Nach einer Reportage über die exotischen Haustiere im Eichsfelder Tageblatt hat auch ein Fernsehteam des Privatsenders Vox einen Beitrag gedreht, der in der Sendung „Hund, Katze, Maus“ ausgestrahlt wurde.
Jetzt irrt Lilly alleine durch das Eichsfeld. Martschei hat in Gerblingerode und Nachbarorten Plakate aufgehängt und Finderlohn ausgesetzt. Eine Suchaktion mit einem zehnköpfigen Helferteam führte nur zu einem Teilerfolg: Beim Durchkämmen des Dorfes wurde Gizmo quicklebendig an der Gerblingeröder Hauptstraße aufgefunden. Um Lilly muss sich Martschei weiter sorgen.

Das Stinktier-Weibchen könne einige Wochen in freier Wildbahn durchhalten, würde den Winter draußen aber nicht überstehen, sagt die 22-Jährige. Und kann auch eine Beschreibung abgeben: Lilly hat keinen durchgehenden, sondern einen unterbrochenen dunklen Streifen auf dem Rücken. Ihre Stinkdrüsen habe sie nur einmal eingesetzt, als ein Bernhardiner auf sie zustürmte. Zwei bis drei Tage habe sich der Gestank – eine Mischung aus Gülle, verbranntem Gummi und Knoblauch – gehalten. Ansonsten dufte Lilly eher ein wenig nach Honig.

Wer den Skunk gesehen hat, möge sich unter Telefon 0171 / 1 92 17 14 bei Dominica Martschei melden.

Von Kuno Mahnkopf

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