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Storchenfest am Schwalbennest in Seeburg

Jungstörche von Ludwig Pape beringt Storchenfest am Schwalbennest in Seeburg

Das Storchennest im Garten von Bauer Ludwig Pape hat am Sonntag im Mittelpunkt des Geschehens auf dem Bio-Hof gestanden. Auf dem Hof Schwalbennest im Seeburger Ortskern feierten Pape und seine vielen Gäste das Storchenfest.

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Quelle: Schneemann

Seeburg. Anlass war die Beringung der beiden verbliebenen Jungstörche im Nest. Der dritte Nachwuchs des Storchenpaares in Seeburg war wenige Tag nach einem Sturz bereits gestorben.

„Es war wieder ein besonderes Storchenjahr“, begrüßte Bauer Pape die Gäste des Storchenfestes, das in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal gefeiert wurde. Zunächst habe er gar nicht glauben können, dass sich – nachdem Nilgänse das Nest erobert hatten – überhaupt wieder ein Storchenpaar niederlassen würde. Dass es dann doch noch so gekommen sei, habe ihn ebenso sehr gefreut wie die Tatsache, dass die Nilgänse auf der Schweinewiese ebenfalls einen Brutplatz gefunden hätten. Somit sei das Storchennest nun seit 13 Jahren ununterbrochen besetzt. Für die Rettungsaktion des Jungstorches nach dessen Sturz aus dem Nest dankte Pape Storchenfreund Friedel Bode, der den später gestorbenen Jungstorch in sein Nest zurück verfrachtet hatte, nachdem er gestürzt war.

Die gute Pflege, die den Störchen in Seeburg wie in anderen Orten des Untereichsfeldes zugute komme, sei daran abzulesen, dass die Tiere aus der Region häufig hierher zurückkehrten, um zu brüten, erklärte Georg Fiedler. Der Mitarbeiter der Vogelwarte Helgoland war am Sonntag für den wichtigsten Akt des Festes verantwortlich: Die Beringung der Jungstörche. Durch die laserbeschrifteten Kunststoffringe, die er an den Beinen der Jungstörche anbrachte, sei es möglich die Tiere zu beobachten, ohne sie dabei zu stören.

„Die Nummer ist auf eine Entfernung von 150 Meter lesbar“, erklärte er den Gästen des Storchenfestes. Diese wohnten der Beringung mit gezückten Kameras und Handys bei. Anschließend verbrachten sie den Nachmittag gemeinsam bei frisch gebackenen Waffeln und anderen Kuchen sowie Irish Folk der Gruppe Dawai Dawai.

©Schneemann

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