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Storchenfest in Obernfeld

500 Gäste Storchenfest in Obernfeld

Die Obernfelder haben ihrem Storchenpaar und seinem Nachwuchs zu Ehren am Sonntag ein Fest gefeiert. Am Fuße des Nestes bauten Dorfbewohner Bier- und Grillbuden auf und genossen bei bestem Wetter das Treiben der Neuankömmlinge.

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Quelle: Schneemann

Obernfeld. „Dies ist schon unser zweites Storchenfest“, sagte Ortsbürgermeister Karl-Bernd Wüstefeld (CDU). Vergangenes Jahr sei das Storchenpaar bereits dort gewesen und von rund 200 Obernfeldern entsprechend begrüßt worden. Dieses Mal seien es sogar 500 Festgänger gewesen.

 
Die Störche beobachteten aus nächster Nähe, was sich zu ihren Füßen abspielte. Zwei Jungstörche standen im Nest und warteten auf die Rückkehr ihrer Eltern – und auf etwas Futter im Schnabel, versteht sich. „Bald werden sie selbst fliegen können“, sagte der Storchenbeauftragte des Landkreises Göttingen, Georg Fiedler. Das Fest sei eine „schöne Geschichte“, die zeige, dass die Region einiges für die Schreitvögel zu bieten habe.

 
Die in den vergangenen Jahren beobachtete Rückkehr der Störche in das Eichsfeld nahm laut Fiedler etwa im Jahre 2000 seinen Anfang. Damals änderten die Vögel ihre Flugroute, die vorher über dem Leinetal verlief. So flogen die ersten Tiere über das Eichsfeld, was 2004 zur Ansiedlung des ersten Storches in Gieboldehausen führte. 

 

©Ehbrecht

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Heute finde sich in nahezu jedem dritten Dorf ein besiedeltes Storchennest. Das bereite laut Fiedler aber auch Probleme für weitere Neuankömmlinge. „Sie sollten nicht zu dicht beisammen siedeln, sonst gibt es Rivalitäten“, sagte der Storchenbeauftragte. Diese endeten nicht selten in Verletzungen. Dem nächsten Storch riete er, sich lieber in Mingerode als in Obernfeld anzusiedeln. Da gebe es noch keinen.

 
„Zum Glück haben wir das Fest verlegt“, sagte Thomas Ehbrecht, aus dem Organisationsteam. Man hatte aufgrund einer Schlechtwetterwarnung das Fest von Sonnabend auf Sonntag vertagt. Das tolle Wetter am Sonntag war aber nicht der einzige Grund,  sich zu freuen. Gegen 17 Uhr wurden die Gäste nämlich Zeuge eines besonderen Ereignisses – die Jungstörche hoben zum Jungfernflug ab.

Von Kay Weseloh

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