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Straße in Lindau nach Albert Einstein benannt

Physiker-Ikone im Eichsfeld Straße in Lindau nach Albert Einstein benannt

Das Max-Planck-Institut (MPI) für Sonnensystemforschung mit seinen rund 300 Arbeitsplätzen ist in diesem Jahr von Lindau nach Göttingen umgezogen, die Kreisstraße nach Gillersheim heißt weiter Max-Planck-Straße.

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Dieses mittlerweile weltbekannte Foto vom 18. April 1955 verschickte der unkonventionelle Wissenschaftler gern als Gruß an seine Freunde.

Quelle: Archivfoto

Lindau. Und von der wird künftig eine Albert-Einstein-Straße abzweigen. Der Ortsrat hat sich entschieden, die Erschließungsstraße des alten Max-Planck-Geländes  nach der Physiker-Ikone zu benennen. „Wir haben einen neutralen Namen mit Bezug auf Wissenschaft und Innovation gewählt“, sagt Ortsbürgermeister Heinrich Schmidt (CDU) und erinnert an den Grundsatzbeschluss, keine Straßen nach Firmen zu benennen.

Während die Max-Planck-Gesellschaft einen Göttinger Makler damit beauftragt hat, das ehemalige Gebäude des MPI-Instituts für Sonnensystemforschung zu vermarkten, haben sich in dem älteren MPI-Gebäudekomplex bereits Unternehmen angesiedelt.  Dazu gehört die Firma Lisa-Laser – eine Ausgründung des einst vom Landkreis Northeim ins Leben gerufenen Innovationszentrums in Lindau – ebenso wie die Firmen HTG und HST, die sich mit Forschung im Bereich Hyperschall- und Strömungstechnik befassen.

Die MPI-Standorte in Lindau wurden in drei Wellen ausgebaut: Den bereits in der NS-Zeit genutzten Baracken, in deren Bereich heute das Lindauer Freizeitgelände liegt, folgten in den 50er- und 60er-Jahren die alten Institutsgebäude und Anfang der 70er-Jahre der Bau des MPI für Sonnensystemforschung, das auch ältere Gebäude mitnutzte.

Mit Blick auf die bis 2016 laufende Stadtsanierung hat der Ortsrat sich dafür ausgesprochen, den geteerten Platz vor der alten Schule ansprechend zu gestalten. Die alte Schule selbst, in der jetzt eine Kinderkripppe untergebracht ist, ist bereits saniert.  

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©Richter