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Straßenbau: Trittin kritisiert Güntzler

„Hohle Rituale“ Straßenbau: Trittin kritisiert Güntzler

Jürgen Trittin (Grüne) kritisiert den Einsatz für Straßenneubauprojekte in der Region als „die üblichen hohlen Rituale“ vor der Aufstellung des Bundesverkehrswegeplans. Der CDU-Abgeordnete Fritz Güntzler wisse sehr genau, dass die Zeit der unfinanzierbaren Wunschlisten im Straßenbau zu Ende gehe.

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Jürgen Trittin

Quelle: EF

Duderstadt. „Es müsste Manna vom Himmel regnen, um die langen Wunschlisten der Ministerpräsidenten, Landräte und Bürgermeister umzusetzen.“ Bröckelnde Autobahnbrücken und kaputte Fahrbahnen seien ein untrügliches Zeichen für eine jahrzehntelange Vernachlässigung der bestehenden Verkehrswege, so Trittin.

 
Der Bundesverkehrswegeplan 2015 werde dem Rechnung tragen müssen. Es werde deutlich mehr Geld in den Substanzerhalt investiert. Güntzler irre „gewaltig“, wenn er meine, man könnte mit neuen Straßenbauprojekten den demografischen Wandel „gestalten“. Keines der drängenden Probleme – weder der Fachkräftemangel, noch die Erosion der Nahversorgung in den Dörfern oder die niedrige Geburtenrate – ließen sich durch neue Straßen lösen. Güntzler hatte den Weiterbau der Umgehung um Duderstadt nach Thüringen und den Lückenschluss zwischen Bad Sachsa und der A 38 in Thüringen gefordert. Der Göttinger Abgeordnete hatte dabei auf das Zehn-Milliarden-Euro-Investitionsprogramm des Bundes verwiesen.

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©Richter