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Straßensanierung am Schulzentrum in Gieboldehausen

Alternative zu Betonkübeln Straßensanierung am Schulzentrum in Gieboldehausen

Die Dechant-Rexhausen-Straße und die St.-Laurentius-Straße im Einbahnstraßenbereich zwischen Schulstraße und Gieboldehäuser Schulzentrum sollen in diesem Jahr saniert werden. Mittel dafür waren bereits im Haushalt 2014 eingeplant und sind übertragen worden.

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Die Dechant-Rexhausen- (links) und die Laurentius-Straße sollen saniert werden.

Quelle: Richter

Gieboldehausen. Wie teuer die Sanierung tatsächlich wird und wie hoch der Kostenanteil der Anwohner ist, steht noch nicht fest. Einstimmig hat der Bauausschuss des Fleckens beschlossen, die Straßensanierungsarbeiten in Kombination mit ebenfalls erforderlichen Kanalsanierungsarbeiten auszuschreiben. Zudem soll ein Ingenieurbüro Vorschläge zur Entschärfung der Verkehrssituation der viel befahrenen Straßen im Umfeld von Schulzentrum und Kindergarten unterbreiten. „Wir sollten Alternativen zu den vorhandenen Betonkübeln prüfen“, regte Wolfram Döring (Freie Wähler GfG) an.

Dem Beschluss ging eine Diskussion über marode Straßen in Gieboldehausen voraus. Bürgermeisterin Maria Bock (CDU) beklagte die „etwas magere Vorlage“, Ortsheimatpfleger Gerhard Rexhausen als beratendes Ausschussmitglied sprach sich für eine Grundsanierung statt Flickschusterei aus: „Das Kalteinbau-Verfahren hat sich nicht bewährt.“ Gemeindedirektor Georg Moneke stellte klar, dass für die beiden mehr als 25 Jahre alten Straßen nur eine Grundsanierung inklusive Gehwege infrage komme. Je nach dem vom Durchgangsverkehr abhängigen Status der Straßen müssen die Anwohner mit einer Beteiligung von mindestens 50 bis höchstens 90 Prozent der Kosten rechnen. In der Einwohnerfragestunde äußerte Berthold Schotte die Befürchtung, dass eine Rennstrecke entstehe: „Ich bin froh über den Status quo, der zum Langsamfahren zwingt.“

„Eigentlich sind im Flecken mehr als ein Dutzend Straßen zu sanieren“, merkte Jörg Ripping (SPD) an: „Die Straßen am Schulzentrum sollten Vorrang haben.“ Bock regte externe Unterstützung für das weitere Vorgehen an. „Wir haben einen Prioritätenplan und brauchen keine Fachfirma“, widersprach ihr Wolfgang Döring (Freie Wähler), stimmte dann aber mit allen anderen Ausschussmitgliedern Bocks Antrag zu, von einem Fachbüro ein Angebot zur Aufstellung einer Prioritätenliste für die künftige Sanierung von Straßen einholen zu lassen.

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