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Streusalzlager sind nahezu leer

Winterdienst Streusalzlager sind nahezu leer

Der lange und strenge Winter stellt die Duderstädter Stadtverwaltung vor Probleme. Für den Winterdienst sind seit dem 18. Dezember bislang 2700 Arbeitsstunden – teilweise in zwei Schichten – geleistet worden. 360 Tonnen Streusalz wurden auf Wege und Fahrbahnen gebracht, die bislang angefallenen Kosten belaufen sich auf rund 160 000 Euro. Nun sind die Salzvorräte nahezu erschöpft.

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Bald nur noch räumen? Die Vorräte an Streusalz gehen im Bereich des Altkreises Duderstadt jetzt zu Ende.

Quelle: Mischke

Diese Botschaft überbrachte Bauhofleiter Frank Widera den Mitgliedern des Duderstädter Bauausschusses. Bislang sei es immer noch gelungen, zusätzliches Streusalz bei benachbarten Kommunen und Kreisen zu erhalten. Diese Quellen sind aber nach Wideras Worten nun weitgehend erschöpft. Auf drei Nachbestellungen wartet die Stadtverwaltung bislang vergeblich. Wenn sie noch kommenden sollten, dann frühstens Ende Februar – aber auch das ist unsicher, so Widera Die Lieferanten kämen mit der Streusalzproduktion schlicht nicht nach. Sollte es der Stadt Duderstadt nicht gelingen, doch noch „Notspenden“ im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit zu erhalten, kann ab heute nicht mehr gestreut werden. Dann bleibe nur noch das Räumen, sagt Widera deutlich.

Ein Lob von Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) und den Ausschussmitgliedern konnte der Bauhofleiter mit seinem Winterteam dennoch für die bislang geleistete Arbeit entgegennehmen. Es sei Vorbildliches geleistet und großes Engagement bewiesen worden.
Tatsächlich, so Nolte, müsse man aber darüber nachdenken, ob die Lagermöglichkeiten für Streusalz in Duderstadt nicht doch noch erweitert werden können. Bislang besteht nur eine Kapazität von 75 Tonnen. Das sei zu wenig. Deshalb werde in der Verwaltung über weitere Lagerstätten und eventuell über verbesserte Technik im Streudienst nachgedacht, so der Bürgermeister. Im Verlauf der nächsten Sitzung des Bauausschusses soll das Thema erneut auf die Tagesordnung.

Kritik an vielen Geschäftsinhabern an der Marktstraße übte Wolfgang Feike (FDP) im Rahmen der Sitzung. Während sich die Verwaltung erfolgreich bemühe, die Straßen frei zu halten, müssten die Passanten in der Marktstraße durch Schnee und Matsch stapfen. Das gebe kein gutes Bild ab, so der Ratsherr. Schließlich bestehe auch für die Bürger eine Räumpflicht, fügte Feike verärgert hinzu.

Von Sebastian Rübbert

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