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Sturmhöhen

Kommentar Sturmhöhen

Dass es keine Alternative zur Energiewende gibt, gilt als unumstritten. Der Wind des Wandels weht inzwischen nicht nur im Flachland und im offenen Meer.

Sich auf umstrittene Offshore-Windparks zu beschränken, wie es von Verspargelung und Ventilatoreffekten betroffene Landratten in ihren Häuschen im Grünen wünschen, reicht nicht aus. Und die Pampa, auf die sie verweisen, steht unter Schutz oder stört wieder den nächsten Ort in unserem dichtbesiedelten Land.

Auch bei anderen dezentralen Vorhaben gibt es Bedenkenträger. Denkmal- und Brandschützer stören sich an Photovoltaikanlagen, Biogasanlagen sind nun einmal mit Verkehr und Gestank verbunden, selbst die klappernde Mühle am rauschenden Bach kann Nachbarn nerven. Viele Projekte, an denen auch Großkonzerne mitverdienen wollen, gelten als privilegiert, haben aber auch hohe Genehmigungshürden zu nehmen.

Zu der Kröte, die die Windpark-Skeptiker auf der Vogelsburg schlucken müssen, gibt es keine Alternative. Wie groß die Kröte wird, kann noch beeinflusst werden. Dass der Einfluss durch einen selbst als Investor oder Betreiber auftretenden Flecken größer wird, scheidet allerdings aus. Eine Photovoltaik-Genossenschaft mit kommunaler Beteiligung wie in Duderstadt ist nicht gleichzusetzen mit einem Windpark. Für dieses Risiko fehlt es dem hochverschuldeten Flecken an Geld und an Know-how.

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©Richter