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Sturmschäden am Wall in Duderstadt beseitigt

Bauhof seit „Niklas“ im Dauereinsatz Sturmschäden am Wall in Duderstadt beseitigt

Beim Sturmtief „Felix“ im Januar ist das Eichsfeld glimpflich davongekommen. Ein anderes Kaliber war der Orkan „Niklas“, der in der vergangenen Woche über die Region hinwegfegte und zu 240 Feuerwehreinsätzen im Landkreis Göttingen führte.

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Bauhof-Mitarbeiter entfernen einen Baum, der auf ein Privatgrundstück am Wall gestürzt ist.

Quelle: Mahnkopf

Duderstadt. Seitdem ist der Duderstädter Bauhof mit Aufräumarbeiten beschäftigt, der Shredder im Dauereinsatz, erst nach und nach wird das ganze Ausmaß der Schäden deutlich.

Am Donnerstag wurde kurzzeitig ein Wallabschnitt am Hindenburgring gesperrt, weil dort eine alte Linde auf ein Privatgrundstück gestürzt war und beseitigt werden musste. Die Verwaltung stellt zurzeit eine Auflistung aller Sturmschäden zusammen.

Im Bereich des Naturdenkmals Stadtwall liegt noch an vielen Stellen Totholz, überall sind Äste abgebrochen, in den Bäumen hängen abgebrochene Kronenteile. Frank Widera vom Bauhof ist ebenso erleichtert wie Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU), dass niemand zu Schaden gekommen und auf dem Wall nur ein kompletter Baum umgestürzt ist.  „Die Linde hatte Wurzelfäule“, sagt Widera: „Das war von außen nicht erkennbar.

Wir haben keine Röntgenaugen.“ Der Bauhof-Baumexperte ist froh, dass vor dem Sturm bereits fünf marode Wallbäume gefällt wurden, um der Verkehrssicherungspflicht Rechnung zu tragen: „Rechtzeitig entfernen wir immer wieder alte Bäume und ersetzen sie durch Neuanpflanzungen.“ Ausdrücklich warnt Widera davor, bei Sturm den Wall zu betreten. Die alten Baumriesen seien nun einmal risikobehaftet, und es gebe immer wieder unvorhersehbare Ereignisse.

Widera rechnet damit, dass sich die Aufräumarbeiten im gesamten Stadtgebiet noch bis Ende April hinziehen. Auch mehr als eine Woche nach dem Sturm gebe es täglich neue Meldungen – zum Beispiel von Landwirten, die auf dem Weg zu ihren Feldern weitere Schäden feststellten.

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©Richter