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Sturmschäden sind in Duderstadt selten

Kesselllage der Stadt Sturmschäden sind in Duderstadt selten

"Im Bereich Duderstadt sind wir, wie schon in den vergangenen Jahren", beinahe verschont geblieben, erklärt Frank Widera, Leiter des Bauhofes der Stadt Duderstadt. Durch die Kesselllage der Stadt gebe es außer bei ganz extremen Wetterlagen selten große Schäden.

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Beschädigter Baum am Behindertenaufgang Rosengasse in Duderstadt.

Quelle: Widera

Duderstatd. Widera und seine Mitarbeiter sind am Montag unterwegs gewesen, um zu ermitteln, an welchen Stellen Sturmschäden aufgetreten sind.

So sind beispielsweise im Bereich des Ehrenmals in Westerode, der Leerenschen Rinne und des Minigolfplatzes in Duderstadt Äste abgebrochen und herabgefallen und kleinere Bäume eingeknickt. "Dort, wo es eine Beeinträchtigung dadurch gab, ist bereits alles entsorgt", erklärt Widera und verweist auf einen abgeknickten Ast, der den Behindertenaufgang an der Rosengasse versperrte.

Allerdings: Auch wenn es im Nachhinein scheine, als sei Duderstadt vom Sturm beinahe nicht betroffen, mahnt er zur Vorsicht: "Bei extremem Wind sollte man nicht gerade auf dem Wall zwischen den alten Bäumen spazieren gehen", sagt er.

Auch das Parken in Alleen sei nicht die beste Idee, da schnell ein kleiner herabfallender Ast einen großen Schaden herbeiführe - und dann stelle sich die Frage: Wer haftet. "Herabfallende Äste gelten als natürliche Lebensäußerung eines Baumes", erklärt der Bauhof-Leiter. Dazu gehöre auch das Fallen von Laub.

„Es hat ordentlich gepustet“

Glimpflich davongekommen beim Sturmtief Felix ist der östliche Landkreis Göttingen. Die Feuerwehr beseitigte am Sonnabendabend und am Sonntagmorgen in Duderstadt jeweils größere Äste, die auf die Göttinger Straße und den Hindenburgring gefallen waren, teilt Stadtbrandmeister Kai Walter mit.

„Es hat ordentlich gepustet, wir hatten aber nicht einen einzigen Einsatz in der Samtgemeinde Gieboldehausen“, sagt Gemeindebrandmeister Claus Bode.

Anders sah das im Landkreis Osterode aus. In Osterode, Bad Grund und Herzberg mussten Einsatzkräfte mehrfach wegen umgestürzter Bäume ausrücken, Straßen sperren und einen Baum sichern, der auf ein Wohnhaus zu stürzen drohte. Freie Fahrt herrschte am Montag wieder in Pöhlde. Dort hatte eine Brücken-Baustelle, an der sich nach starkem Regen das Wasser der Beber staute, für einen Pumpen-Einsatz gesorgt.

Von Jürgen Gückel und Nadine Eckermann

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