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Syrische Bürgerkriegsflüchtlinge kommen nach Duderstadt

Gemeinsame Presseerklärung Syrische Bürgerkriegsflüchtlinge kommen nach Duderstadt

Bis zu 150 syrische Bürgerkriegsflüchtlinge kommen nach Duderstadt. Das teilen Bürgermeister Nolte und Landrat Reuter in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

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Bis zu 150 syrische Bürgerkriegsflüchtlinge kommen nach Duderstadt.

Quelle: Pförtner (Symbolfoto)

Duderstadt. Das Land Niedersachsen wird noch am heutigen Tag bis zu 150 syrische Bürgerkriegsflüchtlinge im Rosenthaler Hof nahe dem Duderstädter Ortsteil Westerode unterbringen. Das haben Landkreis Göttingen und die Stadt Duderstadt am späten Vormittag erfahren und auf Nachfrage vom Innenministerium bestätigt bekommen.

Nach aktuellem Kenntnisstand von Landkreis und Stadt werden die Flüchtlinge vier bis sechs Wochen im Rosenthaler Hof wohnen, bevor sie auf Kommunen bundesweit verteilt werden. Hintergrund ist die Überfüllung der Landesaufnahmestellen in Niedersachsen, darunter die Landesaufnahmestelle in Friedland.

Die Aufnahme syrischer Flüchtlinge wird von Landrat Bernhard Reuter und Bürgermeister Wolfgang Nolte ausdrücklich begrüßt. „Die Flüchtlinge sind vor einem schrecklichen Bürgerkrieg geflohen. Wir heißen sie hier willkommen“, betont Landrat Reuter. Bürgermeister Nolte ergänzt: „Die Flüchtlinge mussten ihre Heimat verlassen und suchen Schutz. Es ist selbstverständlich, dass wir Menschen, die dringend Hilfe benötigen, diesen Schutz gewähren.“

Umfassende Betreuung

Kritik üben Landrat und Bürgermeister jedoch an der verspäteten Information durch das Land Niedersachsen. „Wir erwarten, dass wir nicht durch Zufall von solchen vorübergehenden Unterbringungen erfahren. Die Bürgerinnen und Bürger vor Ort erwarten zu Recht, dass sie informiert und vorbereitet werden“, so Nolte.

Landrat Reuter: „Ich habe Verständnis, wenn das Land in einer unvorhergesehenen Situation schnell handelt. Aber gerade dann ist eine enge und unverzügliche Abstimmung mit den Verantwortlichen vor Ort wichtig, um wirksam Hilfe und Unterstützung zu organisieren. Land und Landkreis stehen gemeinsam für eine Willkommenskultur für Flüchtlinge.“

Landrat und Bürgermeister gehen jetzt davon aus, dass das Land für eine umfassende Betreuung der syrischen Flüchtlinge sorgt. Beispielsweise solle das Land schnell mit Sprachkursen beginnen. Reuter und Nolte kündigen an, sich in den nächsten Tagen vor Ort über die Lage zu informieren und die Flüchtlinge willkommen zu heißen. Dabei wird dann selbstverständlich auch über ergänzende Hilfe vor Ort gesprochen.

eb

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©Richter